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be quiet! Dark Rock Pro 4 im Test (2/6)

Der Kühler im Detail

Ausgepackt zeigt sich der Dark Rock Pro 4 in seiner schicken schwarzen Lackierung. Hat man den Kühler das erste Mal in der Hand, fällt auch das hohe Gewicht von 1130 auf. Mit einer Höhe von 162.8 mm sollte er jedoch auch in den meisten kompakteren Gehäusen ohne Probleme seinen Platz finden.

Bei der schwarzen Lackierung setzt be quiet! nun nicht einfach mehr auf eine schwarze Vernickelung, sondern auf einen Lack der mit Keramikpartikeln angereichert ist. Diese soll für eine bessere Kühlleistung sorgen und lässt den gesamten Dark Rock Pro 4 auch in einem passenden dunkleren Gewand erscheinen, als es noch beim Vorgänger der Fall ist.

be quiet! setzt dann auf zwei Kühltürme mit jeweils 43 Aluminiumlamellen, sowie eine Deckelplatte aus schwarz eloxiertem und gebürstetem Aluminium. Anzumerken ist hier, be quiet! hat die drei Lamellen, die der Bodenplatte am nächsten sind gekürzt, um die Arbeitsspeicherkompatibilität zu erhöhen. Mit sieben 6-mm-Kupfer-Heatpipes werden die Bodenplatte sowie die zwei Kühltürme miteinander verbunden. Diese wurden auch in ihrer Ausrichtung optimiert, um die Wärmeabgabe zu beschleunigen.

Den Abschluss nach oben hin bildet dann wie angesprochen, eine große Abdeckung aus schwarzem Aluminium. Daneben sind in der Mitte der be quiet! Schriftzug als auch ring herum die Heatpipe Enden ersichtlich. Für die Optik wurden diese mit schwarzen Kappen versehen. Zwei der vermeintlichen Heatpipe-Enden sind jedoch nur Attrappen, darunter verberben sich die Bohrungen für die Endmontage des Kühlers.

Für eine ordentliche Belüftung setzt man, wie auch schon beim Vorgänger dann auf zwei Silent Wings Lüfter. Der 120-mm-Lüfter ist dabei aus der Silent Wings 3 Serie, der 135-mm-Lüfter aus der Silent Wings Serie. Beide werden per PWM angesteuert und verfügen über eine maximale Drehzahl von 1500 U/min (120 mm) und über 1200 U7min (135 mm). Optional kann auch ein dritter Lüfter am be quiet! Dark Rock Pro 4 seinen Platz finden.

Fixiert werden beide Kühler mit jeweils zwei Lüfterklammern am eigentlichen Kühlkörper. Damit die beiden Lüfter vom eigentlichen Kühlkörper entkoppelt gelagert sind, verbaut be quiet! am Kühler selbst jeweils zwei dünne sowie gummierte Auflageflächen auf beiden Seiten. Auf eine RGB-Beleuchtung oder sonstige Beleuchtungen wurde verzichtet.

An der gesamten Verarbeitung, sowie auch an der Optik gibt es wie bei den anderen be quiet! Produkten keinen Anlass zur Kritik.



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