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Cooler Master MasterAir MA620P im Test (2/6)

Der Kühler im Detail

Ausgepackt zeigt sich der MA620P erst einmal relativ kompakt für sein stolzes Gewicht von über 850 g. Mit einer Höhe von 158,4 mm sollte er auch in den meisten Gehäusen ohne Probleme seinen Platz finden.

CoolerMaster setzt dann auf zwei Kühltürme mit jeweils 32 Aluminiumlamellen. Diese werden mit sechs 6-mm-Kupfer-Heatpipes miteinander verbunden. Auf eine Vernickelung der Heatpipes oder der Lamellen wurde verzichetet. Den Abschluss nach oben hin bilden dann auf beiden Kühltürmen eine schwarze Kunststoffabdeckung mit dem CoolerMaster-Schriftzug sowie jeweils drei Heatpipe-Enden. Diese wurden mit schwarzen Kunststoffkappen abgedeckt.

Die wohl größte Besonderheit am MA620P neben der RGB-Beleuchtung ist wohl die CDC 2.0-Technik die anstatt der Bodenplatte zum Einsatz kommt. Hier liegen die sechs Kupfer-Heatpipes plan geschliffen auf der CPU auf und sollen so die Abwärme schneller abführen. Auch hier wurde auf eine Vernickelung verzichtet.

Für eine ordentliche Belüftung setzt man dann auf zwei MasterFan MF120R RGB, die wie der Name schon verrät auch für die richtige Lichtstimmung im Betrieb sorgen sollen. Die beiden Lüfter verfügen dann jeweils über einen PWM-Anschluss und laufen in einem Drehzahlbereich von 600-1800 U/min. An den Ecken sind kleine gummierte Pads eingelassen, die die Vibrationen am Kühlerverringern sollen, ansonsten bestehen die Lüfter aus Kunststoff. Der Rahmen sowie die Lüfterklammern sind schwarz gehalten, der eigentliche Rotor ist transparent. Montiert werden beide Lüfter mit jeweils zwei Klammern, mit denen sie einfach an den Kühlkörper geklippt werden.

Die beiden Lüfter können dann entweder per Mainboard RGB-Header auf allen gängigen Mainboard angesteuert werden, oder mit der kleinen Konsole, die sich im Lieferumfang befindet. Dies ist besonders für Nutzer interessant, deren Board noch keinen RGB-Header bietet, die Effekte aber trotzdem nutzen möchten.

Zur Auswahl stehen neben fünf Helligkeitsstufen auch noch drei Effekte sowie sechs Farben, die mit der Konsole der  Reihe nach durchgeschaltet werden können. Wem die Beleuchtung zu viel ist, der macht sie einfach aus.

Auf ein asymmetrisches Design, wie man es von vielen anderen Kühlern kennt, wurde verzichtet. An der Verarbeitung ist uns nicht gravierendes aufgefallen, alles sitzt und passt.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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