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Corsair Dominator Platinum RGB White im Test (5/5)

Fazit

Die neuen weißen Dominator Platinum RGB machen da weiter, wo die schwarzen aufgehört haben, so dass sich das Fazit vom letzten Test fast 1:1 übertragen lässt. Unser neues Testkit mit gleichem Takt und niedrigeren Timings ist zwar bei den Spec-Einstellungen etwas langsamer, lässt sich dafür aber auch ein wenig besser übertakten.

Was wieder einmal besonders an den neuen Dominators gefällt ist die perfekte Verarbeitung der Heatspreader. Wenn man die Module in die Hand nimmt, merkt man sofort, dass hier Profis am Werk waren. Nichts wackelt, alles sitzt stramm, man macht sich keine Sorgen, dass der Spreader wie bei vielen andere Modulen abfallen oder verrutschen könnte, oder gar beim Eindrücken in die Slots vom Modul rutschen.

Die Module sind aber nicht nur perfekte Verarbeitet auch die Materialanmutung ist top. Zwar hat uns das seidenmatt der schwarzen Module etwas besser gefallen, als die nun glänzenden weißen Modelle, aber das ist nun einmal Geschmackssache. Da die meisten weißen PC-Komponenten eher glänzend sind, war das sicherlich für den Kunden die bessere Wahl.

Was die Beleuchtung angeht, können wir uns auch nur wiederholen. Die neuen Corsair Dominator Platinum RGB White sind über jeden Zweifel erhaben. Und tastsächlich kommt die RGB-Beleuchtung wegen der weiß glänzenden Oberfläche durch Reflektionen doch noch ein wenig besser heraus als wir es von den schwarzen Modulen kennen. Die RGB-Beleuchtung kann wie immer perfekt über die universal iCUE-Software gesteuert werden. Zu der Software haben wir uns mittlerweile so oft in RGB-Artikeln ausgelassen, dass dazu eigentlich alles gesagt ist. Es ist derzeit die mit beste Lösung zur RGB-Steuerung am Markt.

Die neuen Dominator Platinum RGB dürften hauptsächlich Case-Modder und Optik-Freaks ansprechen. Prinzipiell handelt es sich hier ja um die gleichen Module, die wir schon in schwarz kennen, nur mit anderer Optik. Overclockern dürfte in der Regel egal sein, ob die Module schwarz oder weiß sind, Hauptsache sie Takten gut. Auch dabei darf man natürlich von den Dominators wieder einiges erwarten. 4000 MHz sind bei unserem 3600 MHz Modulen ein absolutes Kinderspiel und laufen ohne Probleme absolut stabil. Sicherlich wird man durch Spannungsänderungen und höhere Timings den Takt noch weiter hoch setzen können, in der Regel gewinnt man damit aber kaum noch Performance.

Auch die neuen Dominator Platinum RGB White sind wieder mal ein Highlight unter den RGB-RAMs  und machen optisch sogar noch etwas mehr her als die ältere schwarze Version, die es natürlich auch weiterhin geben wird. Wer wirklich hochwertige und schöne RGB-RAMs mit hoher Leistung und viel OC-Potential such, der ist bei den Modulen genau richtig. Es empfiehlt sich dabei auf die Preise zu achten, denn mit steigendem Takt gehen diese zum Teil extrem nach oben. Unser Testkit wird für etwa 170 Euro angeboten und schaffte spielend 4000 MHz. Die 4000 MHz Variante, die sich sicherlich noch höher takten lässt, kostet bereits 340 Euro, also ziemlich genau das doppelte!

Vorteile:

  • Tolles schlichtes edles Design
  • Perfekte Verarbeitung in allen Bereichen
  • Sehr stabiler Heatspreder
  • Sehr gut inszenierte Multicolor-RGB-Beleuchtung (12 LEDs)
  • Gute farbtreue, auch bei weiߟ!
  • Software arbeitet sehr zuverlässig und ist einfach zu bedienen
  • Viele verschiedene Beleuchtungsmodi und Effekte
  • Einzel und Gruppensteuerung der Module
  • Beleuchtungsprofil bleibt nach Neustart erhalten
  • Extrem umfangreiches XMP-Profil / hohe Kompatibilität
  • OC-Potential bis über 4 GHz

Nachteile:

  • Effektgeschwindigkeit nur in drei Stufen
  • Sehr hoch, 55 mm Modulhöhe

Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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