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Corsair Dominator Platinum RGB White im Test (2/5)

Technische Informationen - Design, Taktraten und Timings

Das Design der neuen Dominator Platinum RGB White schließt sich wieder nahtlos an die bisherigen Module an, die sich allesamt durch den oben umlaufenden Bügel mit abgeschrägten Kanten auszeichnen. Der Spreader selbst besteht aus eloxiertem Aluminium und zeigt was in Sachen Verarbeitungsqualität bei RAM möglich ist. Alle außen liegenden Teile sind beim neuen weißen Dominator weiß lackiert.

Wie zuvor besteht der nun weiße Spreader besteht aus 4 perfekt zusammenpassenden Teilen, die sowohl optisch als auch haptisch in der Extraklasse spielen. Diese sind

  • Seitenplatten - besteht aus geschmiedetes Aluminium mit Eloxierung
  • Oberer Stab - besteht aus Zinkdruckgusslegierung mit Mikroarc-Oxidation (MAO)
  • Lamellen - besteht aus gestanztem Aluminium
  • Lichtleiste - präzisionsgefertigter Leiste mit perfektem Diffusionsgrad

Die Spreader sitzen perfekt und fest auf der Platine, so dass man sich auch beim eindrücken in die Slots keine Gedanken über die Stabilität machen muss. Die goldenen Elemente an den Modulen sind sicherlich Geschmackssache, zeigen allerdings recht gut wie hervorragend die Verarbeitungsqualität der Corsair Module ist. Da kann derzeit einfach kein anderer Hersteller mithalten.

Um eine optimale Kühlung der Module zu gewährleisten setzt Corsair bei der verbauten Platine wieder auf die patentierte patentierte DHX-Kühltechnologie, die wir schon von vorherigen Dominator Modulen kennen.

Die  Höhe der neuen Corsair Dominator Platinum RGB White beträgt wie zuvor genau 55 Millimeter. Sie sind damit gut 20 mm höher als Low-Profile Module und auch noch einmal 5 mm höher als die Vengeance Modelle.

Beim Einbau der Module sollte man daher auf die Kompatibilität zu CPU-Kühlern achten, insbesondere Bei X99 Mainboards wo die RAMs zum Teil sehr nah an der CPU liegen, können die Module mit Luftkühlern kollidieren.

Wie genau die Module intern aufgebaut sind, kann man wunderbar an einer Explosionsgrafik von Corsair sehen. Hier sieht man auch sehr schön wie die Spreader aus 4 Teilen bestehen, die dann auf dem PCB verschraubt werden. Die Lichtleiste besteht aus je fünf Höckern, die neben einem zentralen Balken auf dem das Dominator-Logo angebracht ist, positioniert sind und für je einen Lichtpunkt auf der Oberseite sorgen.


SPD/XMP/EPP Informationen

Die Corsair Dominator Platinum RGB White setzen wieder einmal auf ein extrem umfangreiches SPD/XMP Profil, das hohe Kompatibilität verspricht. Corsair speichert im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern Unmengen Profile für verschiedene Taktraten und Timings. Die Timings starten dabei bei interessanten CL7 bei 700 MHz und reichen bis zu den höchsten Werten, die den aufgedruckten Spezifikationen entsprechen also 3600 MHZ bei CL18

Overclocking / maximale Taktraten

Für das Overlcocking der RAMs haben wir unsere aktuelle Testplattform angepasst, es kommt nun ein Intel Core i7 10700k auf einem MSI MEG Z490 ACE zum Einsatz. Wir beschränken uns der Einfachheit halber auf das Übertakten ohne Spannungsanhebung und ohne spezielle Kühlung. Zeigen als das, was auch Anfänger schnell aus den Modulen herausholen können und was absolut stabil läuft.

Die getesteten Module zeigen dabei hervorragende OC Eigenschaften und lassen sich ohne jede Probleme bis zu 4000 MHZ bei CL19 Timings Takten. Damit sind sie tatsächlich wieder etwas leistungsstärker als die schwarzen 3600er Module, die wir getestet hatten. Allerdings ist seit dem auch einige Zeit vergangen und es kann durchaus sein, dass sich die schwarzen Modelle nun genauso hoch takten lassen, weil einfach die Produktion umgestellt wurde.

Die Taktraten sind dabei etwas höher geworden und die Latenzen auch etwas höher. Insgesamt gewinnt man durch mehr Takt aber in der Regel einen Vorteil, wenn die Latzen nicht zu stark fallen.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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