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Patriot Viper Steel 4400 MHz - Preisknaller-OC-RAM im Test (2/4)

Technische Informationen - Design, Taktraten und Timings

Das Design der Patriot Viper Steel ist durch die Bank weg bei allen Modulen der Serie gleich. Die aufgeklebten Spreader sind aus recht dünnem Material, sitzen aber doch recht stramm. Entfernen lassen sich die Spreader wie bei geklebten Modellen üblich eher schwer. Die Module sehen von beiden Seiten, bist auf den Typ-Aufkleber gleich aus.

Die Bauart ist bei preisgünstigeren RAM-Modulen üblich. Patriot hat im Gegensatz zu anderen aber oben im Modul eine Brücke eingebaut. Das stabilisiert das Modul zusätzlich und ist deutlich besser als wenn die Spreader einfach nur beidseitig aufgeklebt sind. Wichtig ist das man beim Einsetzen der Module auf die Enden zum einrasten drückt. Dann sollten die Spreader auch problemlos auf den Modulen halten und sich auch bei mehrfachem ein und Ausbau nicht lösen.

Ein Vorteil der Viper Steel Module ist, dass diese nicht besonders hoch ausfallen. Die Höhe beträgt nur 45 Millimeter, damit sind sie nur 10 mm höher als Low-Profile.

SPD/XMP/EPP Informationen

Die Patriot Viper Steel besitzen ein äußerst umfangreiches XMP. In den Modulen sind gleich zwei komplette XMP Profile gespeichert die Taktraten von 2000 bis 4400 MHz und Timings von 9 bis hin zu CL20 gespeichert haben. Profil Nummer 1  ist dabei für eine Spannung von 1.45 V hinterlegt und Profil Nummer 2, dass ein wenig niedriger taktet, setzt auf eine Spannung von 1.35 V.

Die zwei Profile lassen sich im Bios getrennt anwählen, so kann man falls die Taktraten aus Profil 1 nicht laufen auf die von Profil 2 zurückschalten. Ob die Profile einwandfrei funktionieren lässt sich schwer voraussagen, denn die Kompatibilität hängt dabei stark vom Mainboard und BIOS ab. Bei unserem Test auf einem MSI Z490 ACE funktionierten die XMP Profile im Dual-Channel-Modus auf Anhieb einwandfrei. 

Overclocking / maximale Taktraten

Beim Overclocking-Test zeigt sich, dass die Patriot Module mit ihren 4400 MHz doch schon relativ ausgereizt sind. Auf älteren Boards dürfte es vielleicht schon schwer werden, diesen Takt überhaupt zu erreichen. Bei neuen Modellen mit neustem Bios laufen die Settings in der Regel problemlos und man kann sogar bis 4600 MHz noch etwas mehr herauskitzeln. Dabei muss man allerdings mit den Timing schnell nach unten gehen, so dass ein wirklicher Performancegewinn eher nicht gegeben ist.

Die hohen Taktraten erreicht man allerdings nur mit zwei Modulen im Dual-Channel-Modus. Setzt man 4 Module ein gehen die Maximalen Taktraten deutlich nach unten. Über 4000 MHz war unser Setup leider nicht mehr hundertprozentig stabil.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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