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Offenes WLAN kann teuer werden

Freitag, 08. Sep. 2006 09:09 - [jp]

Wer sein WLAN nicht verschlüsselt, sondern "offen" betreibt, kann mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Nach Auffassung des Landgericht Hamburg müssen WLAN-Betreiber für die Sicherung ihres Routers sorgen, ansonsten liegt ein Verstoß gegen zumutbare Prüfungspflichten vor. Im verhandelten Fall wurde über ein nicht gesichertes WLAN unerlaubt Musik getauscht.

Es spiele keine Rolle, ob der WLAN-Betreiber selbst oder aber Dritte Rechtsverletzungen über das ungeschützte drahtlose Netzwerk begehen. "Denn die Antragsgegner haben für diese Rechtsverletzung jedenfalls nach den Grundsätzen der Störerhaftung einzustehen", urteilte das Gericht.

Das Gericht ist der Auffassung, es sei "allgemein bekannt, dass ungeschützte WLAN-Verbindungen von Dritten missbraucht werden können, um über einen fremden Internetanschluss ins Internet zu gelangen."

TweakPC Kommentar:

Neben dem Schutz der eigenen Privatsphäre dürfte dies ein nicht unerheblicher Grund sein, das eigene WLAN vernünftig abzusichern.
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