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ARM-Verkauf für fast 30 Milliarden Euro

Montag, 18. Jul. 2016 12:36 - [tj] - Quelle: handelsblatt.com

Der britische SoC-Entwickler ARM wird vermutlich für fast 30 Milliarden Euro vom japanischen Telekommunikationsunternehmen SoftBank aufgekauft.

Mit seinen SoCs ist das britische Technik-Unternehmen ARM unbestrittener Marktführer im Bereich der Smartphones und Tablets. Zudem dringen die SoCs in immer mehr Anwendungsgebiete vor, die bislang leistungsstärkeren CPUs vorbehalten waren. Nun hat sich der ARM-Vorstand mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen SoftBank auf eine Übernahme geeinigt. Wie die Unternehmen bekannt gaben, soll SoftBank das britische Unternehmen für 24,3 Milliarden Pfund in bar übernehmen. Das entspricht einem Kaufpreis von knapp 29 Milliarden Euro. Im weiteren Verlauf müssen die Aktionäre den Verkauf annehmen, um diesen zum Abschluss zu bringen.

Angesichts eines Jahresumsatzes von 1,48 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 511,5 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr wäre die Übernahme vor allem eine Investition in die Zukunft. Das diese von SoftBank als äußerst positiv eingeschätzt wird, wird auch deutlich, wenn man bedenkt, dass das SoftBank-Angebot von 17 Pfund pro ARM-Aktie mehr als 40 Prozent über dem Allzeithoch der Aktie liegt.

Erleichtert wird die Übernahme nicht zuletzt durch den Brexit, der das britische Pfund unter Druck gesetzt hat. Zugleich ist der Yen erstarkt, wodurch die japanische Währung im Vergleich zur britischen Währung innerhalb eines Jahres knapp 30 Prozent an Wert hinzugewonnen hat.

SoftBank hat angekündigt die Mitarbeiterzahl des Unternehmens verdoppeln zu wollen. Die Führung soll weiterhin aus Cambrige erfolgen.

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