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Vodafone startet LTE mit 500 Mbit/s

Montag, 07. Nov. 2016 10:31 - [tj]

Vodafone hat damit begonnen, LTE-Funkzellen für Übertragungsraten von bis zu 500 Mbit/s zu spannen.

In Berlin und Düsseldorf hat Vodafone die ersten Funkmasten mit LTE-Technik für bis zu 500 Mbit/s ausgestattet. Genutzt werden kann die Technik vorerst allerdings nur von speziellen Testgeräten. Damit auch Endkunden in den Genuss des schnelleren LTE-Netzes kommen können, sind Firmware-Updates für die verwendeten Smartphones notwendig. Um die 500 Mbit/s zu erreichen bündelt Vodafone die LTE-Frequenzen der 800-, 1.800- und 2.600-MHz-Netze.

Im Gegensatz zum Netz mit 375 Mbit/s, das bei Vodafone ebenfalls über eine Bündelung der 800-, 1.800- und 2.600-MHz-Netze erreicht wird, nutzt der Netzbetreiber zudem zwei parallele Datenverbindungen.

Für den Testlauf nutzt Vodafone Smartphones vom Typ Sony Xperia XZ, die mit einer Vorabversion der benötigten Firmware ausgestattet sind. Im Laufe des ersten Quartals 2017 soll die Firmware dann auch für Endkunden bereitgestellt werden. Theoretisch sind nach einem Update alle Smartphones mit dem neuen LTE-Netz kompatibel, die mit dem LTE-Modem X12 von Qualcomm, dem Modem im Kirin 960 sowie dem Modem im Exynos 8890 ausgestattet sind.

Langfristig möchte Vodafone LTE-Netze mit bis zu 1000 Mbit/s zur Verfügung stellen. Diese sollen dann vier parallele Datenverbindungen nutzen.

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