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TSMC A16 nur für NVIDIA - Zwischenstufe exklusiv für Feynman-GPUs?

Montag, 01. Dez. 2025 20:42 - [ar] - Quelle: techpowerup.com

Berichten zufolge wird NVIDIA als einziger Kunde die A16-Fertigung von TSMC verwenden. Die Fertigungsmuster der kommenden Feynman-GPUs sollen 2026 bereitstehen und im Jahr darauf in die Volumenproduktion übergehen.

TSMC A16 nur für NVIDIA - Zwischenstufe exklusiv für Feynman-GPUs?

TSMCs A16-Node wird als Zwischenstufe zwischen den 2 nm-Varianten und späteren Fertigungen beschrieben, mit einem Fokus auf nanosheet-basierte Transistoren und einer verbesserten Rückseitenstromversorgung, die als Super Power Rail bezeichnet wird. 

Diese Architektur trennt die Stromversorgung von den Signallayern, was die Leistungsverluste bei der Stromzufuhr reduzieren soll. Für sehr große Dies und leistungsstarke Beschleunigerkarten könnten solche Merkmale eine sauberere Floorplanung, vereinfachte thermische Führung und mehr Spielraum für Speicher- und Interconnect-Bandbreite ermöglichen. Berichten zufolge plant NVIDIA, diese Node für seine Feynman-GPUs zu nutzen, mit Mustern im Jahr 2026 und Volumenstarts 2027.

Die A16-Optimierungen sollen laut den unbestätigten Informationen vor allem moderate Single-Digit-Performancegewinne und spürbare Energieeinsparungen bei KI-Workloads bringen sowie eine leicht erhöhte Transistordichte gegenüber der Vorgängergeneration. Für Rechenzentrumschips mit sehr großen Dies können diese Effekte in der Praxis relevanter sein als für mobile SoCs, da dort die Anforderungen an Bandbreite und thermische Stabilität dominieren. Gleichzeitig wird erwartet, dass Hersteller von Mobilprozessoren eher auf die N2-Varianten setzen, die in puncto Kosten und Energieeffizienz für Smartphones und Notebooks vorteilhafter sein können.

Aus den Berichten geht hervor, dass NVIDIA wohl der einzige Kunde sein wird, der A16 in der ersten Phase nutzt, während andere große Abnehmer Kapazitäten auf N2 reservieren und direkt zu A14 übergehen könnten. Diese unterschiedliche Node-Wahl spiegelt eine strategische Abwägung wider: Anbieter mit extrem großen AI-Dies könnten von den spezifischen A16-Verbesserungen profitieren, während Mobilkunden die günstigeren 2 nm-Varianten bevorzugen.

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