Nach einem Preview-Update kann das Passwort-Icon auf dem Sperrbildschirm unsichtbar werden. Nutzer können aber weiterhin durch Klicken auf die entsprechende Stelle das Passwortfeld nutzen.
Nach Installation des nicht sicherheitsrelevanten Preview-Updates KB5064081 berichten Anwender, dass das Symbol für die Passwort-Anmeldung in den Anmeldeoptionen des Sperrbildschirms nicht mehr sichtbar ist. Microsoft habe diesen Fehler als bekannt eingestuft und erklärt, dass die Funktionalität erhalten bleibe, da ein Klick auf die Stelle, an der das Icon erscheinen sollte, das Passwortfeld dennoch einblendet. Betroffen sind demnach vornehmlich Geräte, die Preview- oder Insider-Builds nutzen.
Der Fehler betrifft nur die Darstellung der Benutzeroberfläche und hat nach den vorliegenden Informationen keine direkten Auswirkungen auf die Authentifizierungslogik oder die Systemsicherheit. In der Praxis führt das Problem jedoch zu Bedienungsproblemen, insbesondere wenn Anwender ihren PIN nicht zur Hand haben und auf die Passwort-Eingabe angewiesen sind, das entsprechende Feld aber nicht finden können. Microsoft arbeite an einer Behebung und werde entsprechende Informationen bereitstellen, sobald ein Fix verfügbar sei.
Windows-Updates dienen eigentlich der Behebung von Sicherheitslücken, der Korrektur von Fehlern und der Auslieferung neuer Funktionen. In der jüngeren Vergangenheit kam es bereits immer öfter zu Notfallkorrekturen, etwa nachdem ein Update die Eingabegeräte in der Windows-Recovery-Umgebung beeinträchtigt hatte. Solche Vorfälle zeigen, dass Preview-Kanäle zwar viele Probleme vorab identifizieren, aber nicht alle Fehler vor einer breiten Verteilung verhindern können.
Falls das Passwort-Icon fehlt, kann vorübergehend durch gezieltes Klicken auf die leere Fläche unter den Anmeldeoptionen das Passwortfeld aufgerufen werden, bis Microsoft ein Update bereitstellt, das das Darstellungsproblem behebt.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung abgestufter Update-Strategien und sorgfältiger Tests, insbesondere bei Vorschau-Releases. Immer häufiger wird Microsoft vorgeworfen mehr Zeit in die Bereitstellung von neuen KI-Funktionen zu investieren, als in die Behebung von essentiellen Fehlern und die Beseitigung von Problemen in Windows 11.
ueber TweakPC:
Impressum, Datenschutz Copyright 1999-2026 TweakPC, Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliates.