
Der Chip basiert auf TSMCs 3-nm-Fertigung und enthält über 140 Milliarden Transistoren. Microsoft spricht von mehr als 10 PFLOPS FP4-Leistung und rund 5 PFLOPS FP8-Leistung, womit Maia-200 Googles TPU v7 und Amazons Trainium 3 übertreffen dürfte. Der Chip nutzt 216 GB HBM3E-Speicher und 272 MB On-Chip-SRAM, angebunden mit bis zu 7 TB pro Sekunde.
Maia-200 wird bereits in US-Rechenzentren eingesetzt und soll unter anderem Microsoft 365 Copilot und interne KI-Teams versorgen. Microsoft betont ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als konkurrierende Cloud-Beschleuniger. Der Chip ist bislang allerdings nur ausschließlich für Azure-Instanzen vorgesehen und nicht für Endkunden erhältlich. Ob Microsoft langfristig weitere eigene KI-Chips plant, bleibt offen, doch das Unternehmen sieht Maia-200 als zentralen Baustein seiner KI-Strategie.