
Heute einmal ein Hinweis auf die lieben Kollegen von der PC Games Hardware, in der wir gelegentlich auch mit unseren Netzteil-Messungen und SSD-Tests mitwirken. Die haben nämlich in der Ausgabe 11/2026 den Fokus auf ein Thema gelegt, das in der Community seit Monaten für Diskussionen sorgt: Nvidias DLSS 5. Die KI-basierte Bildverbesserung soll bekanntlich "Spielegrafik mit generativer KI aufwerten" - und hat es damit nicht gerade einfach.
Die einen feiern es, die anderen hassen es. Die PCGH-Redaktion widmet dem Thema satte 23 Seiten und testet sowohl die offizielle Umsetzung als auch eine Community-Version in Spielen, die von Nvidia eigentlich nicht unterstützt werden. Genau das ist nämlich oft der interessanteste Punkt. Dass die Technik in den von Nvidia angestoßenen Games (manche würden sie Technikdemos nennen) funktioniert, ist ja zu erwarten.
Der FPS-Haken und der Optiscaler-Trick
Der entscheidende Punkt, den PCGH aufgreift: DLSS 5 ist leistungshungrig. Die Lösung, die die Redaktion prüft, kommt in Form eines experimentellen Optiscaler-Builds. Dieser verändert die Renderpipeline und verspricht laut PCGH "deutlich mehr Fps". Wie das genau funktioniert und welche Auswirkungen der Trick auf die Bildqualität hat, klärt die Ausgabe im Detail. Für alle, die DLSS 5 nutzen möchten, aber auf den Frame-Preis achten: Hier lohnt sich ein Blick ins Heft.
FSR 4.1.1b dort, wo sie offiziell nicht darf
Nicht nur Nvidias Technik steht auf dem Prüfstand. PCGH testet eine modifizierte Version von AMDs FSR 4.1.1b auf älteren Radeon RX 6000-Karten – und sogar auf GeForce-GPUs. „Die Community macht es möglich", so die Redaktion. Das Heft untersucht, was dieser inoffizielle Support in der Praxis tatsächlich bringt. Für Besitzer einer RX 6700 XT, 6800 oder 6900 XT, die FSR 4 gerne hätten, könnte das interessant werden.
DLSS 4.5 Ray Reconstruction mit Transformer 2
Neben dem großen DLSS-5-Thema testet PCGH auch das Update auf Ray Reconstruction: Das neue Transformer-2-Modell soll Bilddetails, Reflexionen und temporale Stabilität verbessern. Die Redaktion vergleicht die Bildqualität und prüft die Leistungskosten auf mehreren GeForce-Generationen.
Neben den GPU-Themen enthält das Heft unter anderem einen Test der Steam Frame von Valve, einen Blick auf Chinas bislang stärkste Gaming-GPU (Lisuan LX 7G100), einen Test des Ryzen 5 5500X3D sowie Vergleiche von DDR5-RAM-Kits, Mainboards, Wasserkühlern und mehr. In der DVD-Ausgabe liegt zusätzlich ein Steam-Key für Flashback 2 bei.
Das Heft ist ab dem 25. September digital und ab dem 2. Oktober in gedruckter Form am Kiosk erhältlich. Die digitale Version kostet 6,50 Euro, das Printmagazin 7,50 Euro, die DVD-Ausgabe 8,99 Euro. Abonnenten erhalten das Heft einige Tage früher.
Für alle, die wissen wollen, ob DLSS 5 mehr ist als ein KI-Filter mit FPS-Bug - oder ob der Optiscaler-Trick tatsächlich hält, was er verspricht: Die Kollegen von PCGH haben die Antworten.