
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt die Unterstützung von ARM64-Systemen sowie die Möglichkeit, Testberichte direkt auf FAT32-formatierte USB-Sticks zu speichern.
Die Testsuite wurde umfassend überarbeitet. Neu sind SIMD-Tests für SSE2, AVX2, NEON und LASX sowie ein spezieller Bus-Belastungstest für DDR5-Speicher. Zusätzlich integriert Version 9.0 einen RowHammer-Test, der potenzielle Schwachstellen und Fehler in Speichermodulen erkennen soll.
Ebenfalls neu ist die Erkennung beschädigter SPD-Daten. Darüber hinaus unterstützt MemTest86+ jetzt mehr als 100 weitere DRAM-Marken und kann zusätzliche Speicherinformationen ausgeben, wenn keine SPD-Daten verfügbar sind.
Neben den neuen Testfunktionen bringt Version 9.0 Unterstützung für aktuelle Plattformen wie Wildcat Lake. Auch die Automatisierung wurde erweitert und die Software erhält eine Secure-Boot-Signierung über eine eigene Zertifizierungsstelle. Mit ARM64-Support und den neuen DDR5-Tests fällt das Update deutlich größer aus als ein klassisches Wartungsrelease.