
Demnach soll der Prozessor mit acht Kernen und 16 Threads antreten. Im Mittelpunkt steht jedoch die integrierte Grafikeinheit. AMD plant laut den Angaben eine Radeon 890M mit 16 Compute Units. Damit würde dieselbe Grafikeinheit eingesetzt werden, die bereits den Ryzen Z2 Extreme antreibt und derzeit zu den leistungsstärksten iGPUs im Notebook- und Handheld-Segment zählt.
Volle Radeon 890M
Während viele mobile Mittelklasse-Prozessoren mit reduzierten Grafikeinheiten erscheinen, soll der Ryzen AI 7 HX 455 die komplette 16-CU-Ausführung der Radeon 890M erhalten. Für kompakte Gaming-Notebooks könnte das ein wichtiger Vorteil sein, insbesondere in Systemen ohne dedizierte Grafikkarte.
Mehr Cache an Bord
Interessant ist zudem die Cache-Ausstattung. Laut Leak stehen 24 MB L3-Cache zur Verfügung. Das wären 50 Prozent mehr als beim Ryzen Z2 Extreme, der mit 16 MB arbeitet. Trotz ähnlicher technischer Basis könnte der HX 455 dadurch bei CPU-lastigen Anwendungen einen spürbaren Vorteil besitzen.
Ähnlicher Aufbau
Zur genauen Kernaufteilung gibt es bislang keine offiziellen Informationen. Der Leaker deutet allerdings auf einen ähnlichen Aufbau wie beim Ryzen Z2 Extreme hin. Dort kombiniert AMD Zen-5- und Zen-5c-Kerne innerhalb eines Achtkern-Designs.
Noch hat AMD den Prozessor nicht angekündigt. Die Kombination aus acht Kernen, 24 MB L3-Cache und einer vollwertigen Radeon 890M deutet jedoch darauf hin, dass der Ryzen AI 7 HX 455 als attraktiver Chip für leistungsstarke KI- und Gaming-Notebooks positioniert werden könnte.
