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BitFenix Shinobi XL im Test - Big-Tower-Version des bekannten Shinobi Towers

Das Bitfenix Shinobi in XL Version

Bitfenix ist nun schon eine Weile auf dem Gehäusemarkt vertreten und hat sich vom Neueinsteiger zu einem Top-Seller gemausert. Dies hat der Hersteller sicher dem mittlerweile sehr ansehnlichen Produktportfolio sowie einzigartigen Designaspekten zu verdanken. Die Preisspanne bei den Produkten reicht von günstig und Funktional, mit zum Beispiel dem  Merc Alpha, über sehr ansprechend in der Mittelklasse mit dem Shinobi, bis hin zu ihrem Top-Erstlingswerk dem Bigtower Colossus.

Jetzt kommt Bitfenix mit einem neuen Gehäuse, welches den Standpunkt auf dem Markt noch mehr festigen soll. Um dies bewältigen zu können, werden mehrere Erfolgsrezepte miteinander vereint. Zuallererst wird das im Markt beliebte Design des Shinobi mit seiner Softouchoberfläche hergenommen und auf eine Größe gestreckt, die schon beim Colossus für Erfolg gesorgt hat. So erhofft sich Bitfenix noch mehr Verkäufe im Big-Tower-Bereich abwickeln zu können. Um sehr vielen Ansprüchen gerecht zu werden, versieht der Hersteller das Gehäuse noch mit ein paar Schmankerl, die sich als Erfolgsversprechend erweisen könnten.

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Nicht nur die Gehäuse werden bei steigenden Ansprüchen größer, auch die Hardware und ihre Anforderungen. Um dem Platz zu bieten, können im Shinobi XL auch Mainboards mit 9 Erweiterungsslots verbaut werden und die Wasserkühlungsfraktion soll auch nicht zu kurz kommen. In wiefern dies alles zutreffend ist und ob Bitfenix die Erwartungen erfüllen kann, wollen wir in diesem Test klären.

Doch werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die technischen Daten des Gehäuses, um einen ersten Eindruck von Ausmaßen und Ausstattung zu gewinnen.

Technische Daten

  • Maße: 245 x 570 x 557 (Breite x Höhe x Tiefe in mm)
  • Material: Stahl, Plastik
  • Gewicht: 12,6 kg
  • Formfaktor: Mini-ITX, mATX, ATX, XL-ATX, E-ATX
  • Laufwerksschächte:
    • 5 x 5,25" extern
    • 1 x 3,5" extern (in einem 5,25" Schacht)
    • 7 x 3,5" intern (8, wenn noch ein 5,25" Einbauplatz belegt wird)
    • 8 x 2,5" intern (Hierfür werden 3,5" und 5,25" Einbauplätze belegt)
  • Kühlsystem:
    • Vorderseite: 1 x 230 mm (oder 3 x 120 mm optional)
    • Boden: 2 x 120 mm (optional)
    • Oberseite: 2 x 230 mm (1 x mal verbaut, oder 3 x 120 mm optional)
    • Rückseite: 1 x 120 mm (oder 1 x 140 mm optional)
  • Erweiterungsslots: 9 Stk.
  • I/O Panel:
    • 4 x USB 3.0
    • HD Audio IN/OUT (Mikrophon + Kopfhörer)
    • 1 x SuperCharge (USB-Anschluss mit bis zu 2,5 Ampere)
  • Sonstiges:
    • Für Wasserkühlungen vorbereitet
    • SofTouch? Oberfläche

Lieferumfang

Das Gehäuse erreichte uns in einem mit großem Firmenlogo sowie Eckdaten und Namen des Gehäuse bedruckten Karton. Erleichternd für Postbote und Empfänger sind die seitlichen Eingriffe. Auch beim herausziehen überrascht Bitfenix positiv mit Mulden im schützenden Schaumstoff, so spart man sich die Plagerei das Case aus dem Karton zu zerren. Hat man das gute Stück vor sich, wird noch schnell die Plastikfolie abgezogen und die Tür geöffnet, schon sieht man den Karton mit Zubehör und Adapter für 3,5" Laufwerke im 5,25" Schacht.

Im Karton befinden sich dann fast ein Dutzend Einweg-Kabelbinder, fünf selbstklebende Kabelklips, auf die wir später noch detaillierter eingehen werden, und ein Päckchen mit den üblichen Schrauben und einem kleinem, aber sehr nützlichen Helferlein (später mehr).

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