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NVIDIA GeForce GTX 680 im Test (8/21)

Testsystem

High End Testsystem für Gaming

Ziel unseres Testsystems ist es jeder Grafikkarte eine Plattform zu bieten, auf der sich sich bis zum Maximum entfalten kann und nicht durch das System selbst eingeschränkt wird. Auch wenn so manch einer einwenden wird, dass unsere Testsysteme wenig "repräsentativ" sind, wollen wir die Leistungsfähigkeit von Grafikkarten testen und sie nicht durch das System selbst beschränken. Wir werden unser Testsystem deshalb in Kürze auch wieder aktualisieren, benötigen dazu aufgrund der kompletten Neuerstellung aller Benchmarks auf dem neuen System aber etwas Zeit.

Moderne Grafikkarten sind mit nur einem Monitor fast unterfordert, auch wenn dieser 2560x1600er Auflösung bringt. Wir haben unser System deshalb so erweitert, das wir bei den Auflösungen bis zu 7860x1600 Pixel (3x2560x1600) testen können. Das entspricht gigantischen 12.576.000 Pixeln und damit auch in etwa der Auflösung von 5670x2160 (12.441.600 Pixel), was sechs Full HD Bildschirmen entspricht. Leider steigt der Testaufwand dadurch noch einmal erheblich, so dass wir diese Test nicht bei allen Grafikkarten und in jedem Test durchführen können.

Als Mainboard verwenden wir ein EVGA X58 4 Way SLI Mainboard, mit dem wir bis zu vier Dualslot Karten im Quad SLI oder Quad Crossfire Betrieb testen können. Die Core I7 CPU takten wir auf dem System mit "nur" 3,6 GHz, obwohl deutlich mehr möglich ist. Der RAM Speicher von G.Skill mit 3x4 GB ist mit 1800 MHz bei CL9-9-9-24 getaktet.

Um das System mit genügend stabiler Power zu versorgen kommt ein Corsair AX 1200 80 Plus Gold Netzteil zum Einsatz. Aufgebaut ist das System offen auf einer Coolermaster Testbench Plattform.

VGA Test Plattform für CrossFire und SLI

Karten in diesem Test

  • Point of View GeForce GTX 590 Referenzdesign (grüne Balken)
  • AMD Radeon HD 6990 (rote Balken)

Es ist derzeit leider aufgrund der Masse an Neuerscheinungen und Treiber Releases nicht möglich alle Karten immer mit den neusten Treiber zu testen, da wir sowohl Hardware als auch Treiber oft erst wenige Tage vor dem Launch Tag erhalten. Die Zeit reicht einfach nicht ständig sämtliche Vergleichskarten in dieser Zeit neu zu benchmarken. Wir überprüfen daher anhand eines Stichproben-Systems ob die Benchmarkwerte mit älteren Treibern zu stark von aktuellen abweichen. Sollte das der Fall sein, werden die Werte neu ermittelt. Es sind also nicht alle Karten mit den neusten Treibern getestet, die Werte sind aber dennoch repräsentativ für die Leistung. Wenn nichts anderes angegeben ist wird in den standard Treiber Einstellungen getestet, also Quality Mode und Optimierung eingeschaltet.

Unser Pool an Grafikkarten, die wir zu Vergleichszwecken angehäuft haben, umfasst nahezu alle Modelle seit der ersten GeForce und Radeon Generation. Natürlich verwenden wir überwiegen Grafikkarten aus der letzen und vorletzen Generation zum Vergleich.

Vergleichskarten NVIDIA

Vergleichskarten AMD/ATI

Benchmarkauswahl

Die Auswahl der Benchmarks ist das A und O bei einem Grafikkarten Test, denn eine nicht erhebliche Performance gewinnen aktuelle Karten durch die Optimierung der Treiber auf die Games.

Wir führen mit den Karten eine große Anzahl von Benchmarks durch. Real Game Benchmarks sowie synthetische Benchmarks, die den Vorteil haben, wesentlich weniger CPU lastig zu sein und sehr lineare Ergebnisse im Vergleich zur Leistung der Karte zu liefern. Es ist keinesfalls so - wie oft behauptet wird - das synthetische Benchmarks unsinnig sind. Neben der guten Vergleichbarkeit der Werte, ist es oft so dass die synthetischen Benchmarks "technisch" moderner sind als aktuelle Spiele, somit also eher die zukünftigen Anforderungen widerspiegeln. Für High-End Karten ist dies besonders wichtig.

Für die FPS-Werte in der Praxis sind die synthetischen Benchmarks eher irrelevant. Daher verwenden wir hier Game Benchmarks. Wir achten darauf möglichst weit verbreitete und vielfältige Benchmarks zu verwenden. Wählt man nur neue Games spielt man damit dem "schnelleren Optimierer" in die Hand. Daher ist es uns wichtig einen Mix von alten und neuen Games im Test zu haben. Einige ältere, die quasi nur noch CPU-limitiert sind, wie Serious Sam SE oder auch UT3 benchen wir nicht mehr weiter, obwohl deren Engines weit verbreitet sind. Die Leistung aktueller Karten reicht für diese Games in jedem Fall aus.

Benchmarks, die zu hohe Abweichungen liefern, oder Interaktion erfordern (BF2 - Starten des Benchmarks von Hand während schon gemessen wird) nutzen wir ebenfalls nicht. Leider sind einige Games für Benchmarks eher schlecht geeignet (z.b. Oblivion, Battlefield 2, GTA4), da sie zum Teil keine Automatisierung beinhalten, die Grafik der Leistung des Systems anpassen (Sichtweite etc.) oder schlicht und einfach eine so große Streuung bei den Ergebnissen haben, so dass diese unbrauchbar sind. Ein Testdurchlauf aller unserer Benchmarks dauert bis zu 12 Stunden und stellt daher gleichzeitig einen guten Stabilitäts- und Kompatibilitätstest für die Grafikkarte dar.

 

Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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