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Corsair iCUE QL RGB Series Lüfter im Test - 34 RGB-LEDs doppelseitig

RGB-Feuer aus allen Rohren und Richtungen!

Ein Blick auf das aktuelle Angebot von RGB-Lüftern lässt einen schnell den Überblick verlieren, denn nahezu jeder Hersteller von Hardwarekomponenten und speziell Gehäusen oder Kühlern hat die bunten Blinkedinger mittlerweile in gleich mehreren Ausführungen im Programm. In Sachen RGB ganz vorn an der Front steht mittlerweile Corsair, die mit dem Corsair LL RGB-Lüftern einen der aufwendigsten Vertreter anbieten. Dank aufwendiger Software und vielen LEDs lassen sich damit bereits fantastische Effekte im PC erzielen, die Corsair auch bei seinen Gehäusen selbst nutzt und die Lüfter direkt in den Lieferumfang packt.

Die LL-RGB-Lüfter von Corsair gehören aktuell zur Top-Klasse was die RGB-Effekte angeht, allerdings scheint Corsair das noch lange nicht genug zu sein und deshalb wird erneut aufgerüstet. Die Steigerung der bekannten LL-RGB-Lüfter ist nun in den neuen QL-RGB-Lüftern zu finden, die allen RGB-Süchtigen nun das ultimative Effektgewitter liefern sollen.  

Bislang bauten eigentlich fast alle RGB-Lüfter auf einen einzelnen RGB-Ring auf, der den außen und oft auch inneren Kreis um die Lüfternabe, beleuchten. Bei den neuen QL Lüftern gilt das Motto doppelt hält besser, so dass sich nun in dem Lüfter zwei individuell einstellbare RGB-Ringe befinden. Der QL-Lüfter ist also quasi doppelseitig beleuchtet und seine Effekte strahlen daher nach allen Seiten, also nach vorn, hinten und auch seitlich. Im QL-Lüfter befinden sich 34 individuell adressierbare RGB-LEDs, die in vier Zonen  angeordnet sind, je zwei Ringe außen und innen, auf beiden Seiten des Lüfters. Da Vorder- und Rückseite individuell gesteuert werden können, kann der Lüfter so auf beiden Seiten verschiedene Effekte abspielen. Der PC kann also innen anders beleuchtet werden als außen, was vollkommen neue Spielarten der Beleuchtung ermöglicht.

Die neuen Corsair iCUE QL RGB Series Lüfter werden in zwei größen als 120 und 140 mm Version angeboten und sind dabei eher als Silent-Modelle ausgelegt. Der 120 mm Lüfter dreht bis 1500 UPM und das größere 140 mm Modell bis 1250 UPM.

Neben der gegenüber dem LL-Lüfter aufgewerteten RGB-Beleuchtung setzt der QL-Lüfter aber auch an anderen Stellen auf bessere Ausstattung und Verarbeitung. So besitzt die Lüfternabe nun ein hochwertiges Emblem aus Metall auf beiden Seiten und zusätzlich wurde der komplett neu gestalte Lüfterrahmen auch mit Gummipads zur Vibrationsdämpfung ausgestattet. Am LL-Modell fanden sich diese netten Extras noch nicht.  

Angeboten werden die neuen Lüfter sowohl einzeln als auch in Sets, wobei der 120 mm Lüfter als Deier-Set und der 140 mm Lüfter als Doppel-Set inklusive einer Lightnig Node Core verkauft wird.

Die Preise starten bei etwa 33 € für einen 120 mm Lüfter oder 40 Euro für 140 mm. Die Sets werden für 115 Euro und 100 Euro angeboten. Die neuen QL-Lüfter gehören damit zu den aktuell teuersten Modellen, bieten allerdings auch etwas, dass so bislang kein andere Lüfter auf dem Markt kann.  Ob sich die Investition lohnt, das werden wir uns im Test anhand des 120 mm und 140 mm Models in Form der beiden Sets genauer anschauen.

Lieferumfang

Zum Test haben wir dieses mal ein Set aus drei  QL RGB 120 und zwei QL RGB 140 Lüftern, das folgende Komponenten enthält.

  • 3x 120mm Lüfter mit 4 Pin PWM und 4 Pin RGB Anschluss
    bzw. 2x 140 mm Lüfter  mit 4 Pin PWM und 4 Pin RGB Anschluss
  • iCUE Lighting Node CORE für bis zu 6 Lüfter
  • Befestigungschrauben
  • 3M Doppelklebeband
  • Corsair Link Software (Download)

Wie nicht anders von Corsair gewohnt sind die Lüfter optimal verpackt und befinden sich wider in kleinen schwarz-gelben Boxen. Jeder Lüfter ist sorgsam einzeln in einen separaten Innenkarton verpackt, In einer Zusatzbox befinden sich die weiteren Zubehörteile.

Der Lieferumfang der Sets enthält wie nicht anders zu erwarten alles nötige um direkt mit dem RGB-Wahnsinn loslegen zu können. Lediglich die Software muss man noch aus dem Internet herunterladen. Alles was man braucht um das Set anschließen zu können ist ein Mainboard mit internem USB-Anschluss und natürlich ein freier SATA-Power-Stecker.

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