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Corsair Vengeance RGB PRO SL - Flache RGB-RAMs (2/5)

Technische Informationen - Design, Taktraten und Timings

Die Heatspreader der Vengeance-RGB-PRO-SL-Serie sind auf den RAM-Modulen verklebt und erinnern stark an die Modelle ohne SL-Anhang. Sie fallen insgesamt flacher aus und sind in einigen Details verändert.

Wie zuvor liegt die Lichtleiste nach oben komplett frei, allerdings sehen wir nun sehr viele kleine Löcher in der Seite, die aus kleinen dreiecken bestehen. Zuvor waren diese Löcher deutlich weniger, weil aber auch die Leuchtleiste weiter aus dem Modul ragte.

Der Spreader besteht erneut aus drei Teilen, wobei jeweils rechts und links die Platten des Spreaders auf den Chips verklebt sind. Zwischen den Spreadern ist dann oben die Lichtleiste eingeklemmt. Da man beim Einbau nicht auf die Platten drückt sondern auf die Lichtleiste die auf dem PCB sitzt is für entsprechend stabilität gesorgt. Bei den Vengeance RGB PRO befand sich noch ein breiter Balken zur stabilisierung über der Leuchtleiste. Dieser ist nun verschwunden und durch sehr kleine Haltenasen ersetzt.

Der Optik kommt das sehr zu gute, denn der alte Balken hat die Lichtleiste auf beiden Seiten unterbrochen, weshalb keine durchgehene Lichtleiste entstand.

Die  Höhe beträgt 44-45 mm  und damit nur noch 14 mm über den extra flachen Low-Profile Modulen von 30 mm.

SPD/XMP/EPP Informationen

Das XMP der Corsair Module ist gewohnt umfangreich und enthält eingetragene Taktraten und Timings von 1400 bis 3600 MHz. Für die spezifizierte Taktrate sind gleich mehrere Profile mit mehrere Timings gespeichert.

Overclocking / maximale Taktraten

Beim Overclocking-Test zeigen sich die neuen Vengeance Module doch sehr traktfreudig. Die mit 3600 MHz spezifizierten Module konnten wir ohne Spannungsmodifikationen bei 1.35 V auf bis zu 4400 MHz hochtakten. Das ist genau die Grenze, zu der Module derzeit noch recht günstig angeboten werden. Darüber wird es meist deutlich teurer.

Die Taktraten erreicht man allerdings stabil oft nur mit zwei Modulen im Dual-Channel-Modus. Da uns auch nur zei Module für den Test zur Verfügung standen konnten wir den Betrieb mit vier Modulen nicht testen.

Mit entsprechend Aufwand kann man vielleicht aus manchen Modulen der Serie noch mehr herausholen, diese Settings sind dann aber meist nicht praxistauglich, wiel man die Timings zu stark absenken muss.

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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:
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