Notebooks gibt es in zwei grundlegenden Ausführung. Da wären zum einen die Klassiker, die spartanisch solide ihrer Arbeit nachgehen und mittlerweile auch kaum noch die Finanzen belasten. Auf der anderen Seite finden sich die Schmuckstücke, die optisch und technisch das gewisse Extra bieten. Dafür aber auch etwas auf den Geldbeutel drücken.
Zu den Letzteren zählt das Thoughbook CF-W5, dass - alleine schon durch die Tatsache, dass es ein Subnotebook ist - mit zahlreichen optischen Reizen glänzen kann. Zusätzlich dazu ist es auch für den härteren Büro- und Alltags-Einsatz gut gerüstet, denn Stöße und Hiebe von Partei-Gegnern und protestierenden Studenten verkraftet es besser, als so manches Konkurrenzprodukt. Sofern man nicht über 100kg wiegt, darf man es sogar versehentlich als Sitzkissen missbrauchen. Aber keine Sorge, trotz seiner robusten Bauweise ist es keineswegs schwer zu heben. Die federleichten 1260 Gramm merkt man kaum, wenn man durch den Plenarsaal schlendert. Sein Preis ist dagegen unübersehbar, je nach Ausführung kostet es 2.200 bis 4.000 Euro. Den vollen Preis wird der Bundestag wohl nicht bezahlen müssen, denn da man 430 Stück geordert hat, wird man doch sicherlich Mengenrabatt bekommen.

Wer nun neidisch auf die modernisierten Abgeordneten blickt, sollte nicht vergessen, dass es auch eine Kehrseite der Medaille gibt. So wurde bei der Anschaffung auch großer Wert auf die Akkulaufzeit gelegt. Und die verspricht mit 11 Stunden einen sehr arbeitsreichen Tag.