
Die Informationen deuten darauf hin, dass Intel die Plattform klar nach Zielgruppen aufteilt. Der Q970 richtet sich offenbar an Unternehmen und professionelle Systeme. Dafür sprechen die Unterstützung von Intel vPro sowie eine größere Anzahl verfügbarer PCIe-Lanes. Der B960 verzichtet dagegen auf vPro, soll dafür aber Speicher-Übertaktung unterstützen und dürfte primär im Consumer-Markt landen.
Technisch sollen beide Chipsätze PCIe 4.0 unterstützen. Der Q970 wird derzeit mit insgesamt 44 PCIe-Lanes gehandelt, während der B960 auf 34 Lanes kommen soll. Zudem soll der Q970 zusätzliche PCIe-5.0-Lanes über den Chipsatz bereitstellen. Das erste Mainboard bietet vier DDR5-6400-Speicherbänke für bis zu 256 GB RAM, mehrere PCIe-5.0-Steckplätze sowie Anschlüsse für moderne Wi-Fi-7-Module.
Interessant ist auch die Erwähnung von 138 TOPS kombinierter KI-Leistung aus CPU, NPU und integrierter Grafik. Welche Nova-Lake-CPU dieser Wert zugrunde liegt, bleibt bislang offen.
Intel selbst hat weder die Chipsätze noch die Spezifikationen offiziell bestätigt. Der Leak zeigt jedoch, dass die Vorbereitungen für die Nova-Lake-Plattform offenbar bereits weit fortgeschritten sind.
