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be quiet! Straight Power 11 im Test - Jetzt noch effizienter und noch leiser? (5/10)

Spannungsqualität - Spannungsregulation

Erläuterung zum Test:  Das Spannungsverhalten des Netzteils kann in verschiedenen Kennwerten angegeben werden. Die Diagramme unten zeigen jeweils genau in der Mitte die geforderte Spannung. Die gemessenen Spannung wird in 5 % Schritten von 5 bis 100 % Last als rote Linie eingezeichnet. Je weiter die Linie von der Mitte abweicht, um so schlechter ist das Resultat. Als zweite Linie in grauer Farbe wird die Abweichung des Messwerts vom Idealwert eingetragen. Die maximale Spannungsabweichung von der Idealspannung nach oben und unten darf hier nach ATX-Standard +-5% betragen. Der maximale Spannungsabfall darf dementsprechend bei 10% liegen. Das optimale Netzteile würde also eine Null-Line bei der Abweichung und eine konstante Line auf der geforderten Spannung liefern. Der Spannungsabfall ist gegenüber der Spannungsabweichung der relevantere Kennwert.

Die Spannungsstabilität unterscheide sich beim Straight Power 11 750W recht stark je nachdem welche Spannung man sich anschaut. So bleibt die Reglung im Durchschnitt auf der 12V Leitung bei einem Spannungsdrop von unter 1 %, was kein Top-Wert, aber durchaus gut ist. Die 3,3 und 5 V Spannungen fallen mit 2,25 und 2,93 % allerdings erheblich stärker ab. Das liegt auch daran, dass die Leistung dieser beiden Leitungen recht hoch ist und hier somit bis zu 15 A bei 100% Last abgerufen werden. Eine Typische Auslastung dieser Leitungen liegt eher bei < 7 A, so dass man die Werte in der Praxis nahezu halbieren kann. Dennoch schneide das neue be quiet! Netzteil im Vergleich zu anderen Modellen der Oberklasse, die eine Regulation von insgesamt unter 1 oder 0,5 % bieten eher schwächer ab.



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