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be quiet! Straight Power 11 im Test - Jetzt noch effizienter und noch leiser? (2/10)

Technische Details und Spezifikationen

Eines der zentralen Features der Straight Power Serie ist die gute OCP Absicherung dank Multi-Rail-Betrieb. Auch beim Straight Power 11 mit 750 Watt sehen wir wieder vier 12V Rails, die zusammen die komplette Leistung von 750 Watt bereitstellen können, was einer Stromstärke von 62.5 A entspricht. Dabei sind die ersten beiden Rails mit jeweils 20 A und die dritte und vierte Rail für PCIe mit jeweils 24 A ausgelegt.

Die 3,3 und 5V Leitung liefern eine ungewöhnlich hohe Leistung von maximal 25 A und dürfen zusammen bis zu 150 Watt belastet werden. Die meisten Netzteile bieten hier nur noch 100 oder 120 Watt an, so dass das Straight Power hier deutlich über dem Schnitt liegt. Diesen Punkt muss man im Auge behalten, da sich hierdurch die Effizienz und auch Spannungsregulation verschlechtern kann, da die 3,3 und 5 V Leitungen im Test nach 80 Plus Standard dann stärker belastet werden.

Die -12V-Leitung ist mit 0,4 A typisch dimensioniert und die 5V-Standby-Leitung liegt mir 3 A auf dem Level, den die neuste ATX-Spezifikation als Standard vorschlägt.

Für den Test des Netzteils nutzen wir die Lastverteilung, die nach der 80-Plus-Spezifikation für die verschiedenen Schienen vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um eine symmetrische Verteilung, die alle Schienen gleichmäßig nach ihrer maximalen Leistung beansprucht.

Das Diagramm unten zeigt die genutzten Lasten im Vergleich zur maximal möglichen Ampere-Leistung. Diese Verteilung entspricht im Test 100% Last. 0 % Last bedeutet, dass das Netzteil mit jeweils 0 Ampere Einstellung am Load-Tester läuft und lediglich die Spannungen der einzelnen Schienen ohne zusätzliche Last gemessen werden. Es ist also an alle Schienen nur ein Voltmeter in Betrieb und das Netzteil läuft ansonsten im Leerlauf.

Lieferumfang

  • Netzteil
  • Handbuch
  • Kabeltasche

Anschlüsse und Kabelkonfiguration:

Das neue Straight Power 11 ist nun komplett vollmodular, so dass alle Kabel abnehmbar sind. ATX und EPS Kabel lassen sich nun also auch vom Netzteil abnehmen. Auch wenn diese sowieso immer gebraucht werden, kann dies die Montage erleichtern. Leider nutzt be quiet auch weiterhin ein Doppelkabel, also ein PCIe-Kabel bei dem sich zwei Kabel an einem Anschluss für das Netzteil befinden. Das macht die Verkabelung unserer Meinung nach unnötig komplizierter. 

Dazu kommt die Aufteilung der Rails, die beim Straight Power auch etwas komplizierter aber im Handbuch gut beschrieben  ist. Leider druckt be quiet! die Rails nicht direkt auf das Gehäuse. Beim Anschließen der Komponenten muss man aufpassen, dass man die Last gleichmäßig verteilt. Die erste Rail läuft über den ATX Stecker und die SATA/Molex Kabel, die zweite Rail über die EPS-Anschlüsse. Das ist noch einfach, aber kniffliger wird es bei den PCIe-Anschlüssen, denn dort sind am Netzteil drei Dopple-Anschlüsse vorhanden, wobei ein Anschluss (der mittlere) über beide Rails V3 und V4 läuft.

Sämtliche Kabel des Straight Power 11 sind blickdichte schwarz gesleevte Rundkabel, die einen hochwertigen Eindruck hinterlassen. Die Kabellängen des Netzteils sind dabei eher überdurchschnittlich, vor allem die 70 cm langen EPS-Kabel stechen positiv heraus.


<60 cm>



<70 cm>

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<55 cm><15 cm><15 cm><15 cm>

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