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KIOXIA Exceria PLUS M.2 NVME PCIe SSD im Test

SSD-Vollgas auf PCIe 3

Der Namenswechsel bei KIOXIA von alten Namen Toshiba schreitet zunehmend voran und scheint so gut wie abgeschlossen zu sein. Waren bisher noch einige Flash Produkte unter einer Kombination oder nur dem alten Namen zu sehen, wie bei der zuletzt von uns getesteten Toshiba RC500, so wurde beim neusten Produktupdate sowohl der Name als auch das Produktdesign vereinheitlicht.

KIOXIA tritt nun exklusiv als Namensgeber auf, auch wenn sich hier und da noch Hinweise auf die Herkunft der der neuen Marke finden. Die neuen SSDs von KIOXIA hören auf den Namen Exceria und zum Start präsentiert KIOXIA ein Update der bereits vorhandenen Produkte. Dabei stellt man unter anderem die Exceria PLUS vor, den Nachfolger der RD500. Die Exceria PLUS ist das Enthusiast Produkt unter den KIOXIA M.2 SSDs und wird von der Exceria, die als Nachfolger der RC500 gilt begleitet. Von Seiten der Hardware gibt es keine sichtbaren Änderungen zu den Vorgängern, was aber nicht bedeutet, dass es keine Unterschiede gibt, denn bei den SSD spielt auch die Firmware eine recht große Rolle was die Performance angeht.

Eine gute Gelegenheit sich das neue Portfolie einmal genauer anzuschauen und dabei wollen wir gleich mit dem Top-Modell der Exceria PLUS starten.

Die Exceria Plus wird von KIOXIA als Enthusiast-Produkt geführt und ist daher auch preislich etwas höher angesiedelt. Dafür erhält man hier ein Produkt, das das PCIe-3-Interface voll ausreizen soll. Auf eine PCIe-4-SSD muss man bei KIOXIA noch etwas warten, das offenbar noch kein passender eigener Kontroller fertig ist.

Die Exceria Plus setzt auf den bekannten "Toshiba" 8-Kanal-Controller, der über 4 PCIe Gen 3 Lanes angebunden ist und mit PCIe-Express 3.1a und NVM Express 1.3 Protokoll arbeitet. Der Controller ist eine Evolution aus früheren Modellen, die auch bei OCZ eingesetzt wurden und besitzt ein Reichhaltiges Featureset. Als Flashspeicher kommt natürlich der hauseigene BiCS FLASH  TLC 3D zum Einsatz. Der DRAM-Cache Speicher auf der SSD stammt bei unserem Modell von SKhynix.

Die neue SSD wird in Kapazitäten von 500, 1000 und 2000 GB angeboten. Die technischen Daten unterscheiden sich dabei minimal. Beim Lesen erreichen alle Modelle bis zu 3400 MB/s, beim Speichern gibt es deutliche Unterschiede. Die SSD erreicht hier 2500 MB/s (500 GB), 2000 MB/s (1000 GB) und 3200 MB/s (2000 MB). bei den IOPS erreicht das schnellste Modell laut Hersteller bis zu 680.000 IOPS. 

Die TBW liegt bei 200 TB, 400 TB und 800 TB für das größte Modell, bei einer MTTF von 1.5 Mio Stunden. Die Garantiezeit beträgt 5 Jahre.

Testplattform

Für den Test der SSD kommt unserer folgende PCIe-4.0 kompatible Plattform zum Einsatz. Ältere Benchmarkwerte aus früheren Tests stammen zum Teil noch von unserem PCIe-3.0 Test-Systemen. Die SSDs haben die Schnittstelle aber nicht ausgereizt, sollten also bis auf kleine Differenzen noch aktuell sein.

SATA/M.2 Anbindung:

  • SATA III: Interner Controller des X570 Chipsatz
  • M.2:  PCI-4.0-Express 4x Anbindung des X570 Chipsatz/Ryzen CPU

Betriebssystem & Benchmarks

  • Windows 10
  • HDTune Pro
  • PCMark 7 und PCMark 8
  • Passmark Advanced Disk Test 9
  • ATTO
  • AS SSD
  • CrystalDiskMark
  • Intel IO-Meter


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