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AVM: Neue Kommunikationszentrale für Zuhause

Freitag, 21. Sep. 2007 22:12 - [zk] - Quelle: TweakPC

Betrachtet man sich das neueste Wunderkästchen von AVM, dann wird klar, dass eine einfache Bezeichnung wie Router schon lange nicht mehr darauf zutrifft.

Auch die neue Fritz!Box Fon WLAN 7270 präsentiert sich als All-in-One-Lösung. Um dies auch aktuell noch gewährleisten zu können, aktualisiert sie nicht nur ihre bestehenden Funktionen, sondern rüstet auch noch kräftig auf. Allen voran sei hier die DECT-Funktionalität erwähnt, mit der die Fritz!Box den klassischen Schnurlos-Telefonen als alternative Basis-Station dienen will. Da sie den neuesten DECT-Standard (CAT-iq) unterstützt, darf man sich hier auch auf eine bessere Sprachqualität freuen. Dies ist aber nur eine Nebenfunktion, die sehr wahrscheinlich nicht weiter ausgebaut wird. Denn AVM hofft darauf, dass die Anwender in Zukunft über WLAN telefonieren und erweitert hierfür sein Portfolio um das Fritz!Mini, dass als WLAN-Schnurlos-Telefon mit zusätzlichen Kommunikations-Merkmalen (RSS-Feeds-, Pod-Casts- und E-Mail-Funktionen) auch sehr viel besser zu der neuen Firtz!Box passen würde.

In Sachen WLAN präsentiert sich die neue Fritz!Box ohnehin sehr patent. Hier bietet sie nämlich - wie viele andere Hersteller auch - den noch nicht offiziell eingeführten 802.11n Standard, der mit Datenraten von bis zu 300 Mbit/s und einer besseren Netzabdeckung für den gewöhnlichen Anwender gleich ganz neue Dimensionen eröffnen soll. Bei der Internet-Anbindung geht es auch hoch hinaus. Hier unterstützt man reguläres ADSL bis 6 Mbit/s, ADSL 2+ bis 16 Mbit/s und VDSL bis 50 Mbit/s. Darüber hinaus darf man die Fritz!Box auch als Streaming-Server über das Netzwerk sowie als Daten-Server über das Internet einsetzen. Hierfür bietet sie nämlich eine USB2.0 Schnittstelle, über die man externe Festplatten auch direkt anbinden kann. So dass auch bei ausgeschaltetem PC, die Fritz!Box als eigenständiger Server fungiert.



Was sie kosten soll, erwähnt AVM nicht. Doch dass spielt wahrscheinlich auch keine große Rolle. Denn auch diese Fritz!Box soll vornehmlich über die Internet-Provider verteilt werden, die sie als Lock-Angebot für neue Kunden in ihr Programm aufnehmen und sie lediglich für einen einmaligen Aufpreis anbieten.

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