Nur 34,5 Prozent aller Apple-Rechner werden von einer Antivirensoftware vor schädlichen Angriffen und Übernahmen geschützt. Bei Windows-Rechnern hingegen nutzen rund 97 Prozent aller Anwender eine zusätzliche Antivirensoftware um den Schutz des Betriebssystems zu gewährleisten.
Viele Mac-User vertrauen auf die Sicherheitsupdates von Apple und die allgemeine Meinung, dass es keine Angriffe auf das "exotische" Betriebssystem MacOS geben würde. Dass diese Verallgemeinerung schlichtweg falsch ist, zeigt die neuste Studie von Kaspersky. Vor allem durch die Gutgläubigkeit der Mac-Nutzer wird das Desktop-Betriebssystem von Apple immer beliebter bei Hackern und anderen Schädlingsprogrammierern.
In den vergangenen 12 Monaten ist die Zahl der MacOS-Viren und Trojaner um knapp 50 Prozent angestiegen.
Bereits seit Anfang letzten Jahres gilt Mac OS nicht mehr als Virensicher und sollte mit einer Antivirensoftware geschützt werden.