Die AMD "Zen"-CPU-Architektur hat das Unternehmen wieder auf die Erfolgspur auf dem Prozessormarkt gebracht. Die Architektur erhielt ein inkrementelles Update in Form von "Zen+", das die Implementierung eines verbesserten 12-nm-Prozesses und eines verbesserten Multi-Core-Boost-Algorithmus sowie Verbesserungen am Cache-Subsystem mit sich brachte. Bei der Zen-2-Generation wird sich die IPC-Leistung (Instructions per Clock) verbessern und damit die Leistung pro MHz, darüber hinaus sind erneut mehr CPU-Kerne zu erwarten.

(Bild: Roadmap der Zen-Generationen von AMD)
Nach Angaben der italienischen Kollgen von BitsnChips soll sich die Leistung der Zen-2-IPCs um 13 Prozent gegenüber Zen+ verbessern, was wiederum zwei bis fünf Prozent Leistungsgewinn gegenüber dem ursprünglichen Zen der ersten Generation bedeutet. BitsnChips stellt fest, dass diese IPC-Gewinne in wissenschaftlichen Aufgaben getestet wurden und nicht in Spielen. Zurzeit liegen noch keine Leistungsdaten für Spiele vor. AMD wird voraussichtlich bis Ende des Jahres "Zen 2" mit seinen EPYC-Unternehmensprozessoren der zweiten Generation auf Basis des 7-nm-Herstellungsprozesses vorstellen. Dieser soll etwa 16-prozentige IPC-Gewinn gegenüber dem ursprünglichen Zen, gepaart mit höheren Taktraten und möglicherweise mehr Kernen mit sich bringen. Zen 2-basierte CPUs für den Consumer-Markt werden erst 2019 erwartet.