ASUS plant offenbar, die Produktion von DDR4-Mainboards im kommenden Jahr deutlich zu erhöhen. Laut einem Bericht will der Hersteller seine Lieferkette ab dem ersten Quartal 2026 anpassen, um mehr B550- und A520-Boards für AMDs AM4-Plattform sowie B760M- und H610M-G-Modelle für Intels LGA-1700-Sockel zu fertigen.

Hintergrund sind die anhaltend hohen Preise für DDR5-Speicher, die viele Käufer wieder zu günstigeren DDR4-Systemen greifen lassen.
Den Kollegen von TechPowerUp wurde diese Taktik zwar nicht direkt bestätigt, aber der Verweis darauf, dass ASUS offenbar nicht damit rechnet, dass sich die DDR5-Versorgungslage kurzfristig entspannt, stellt ein weiterer Indiz dar. Die Pläne sollen sich vor allem auf den E-Commerce-Sektor konzentrieren, während der stationäre Handel vorerst keine zusätzlichen Stückzahlen erhält. Die Mainboards decken die Kompatibilität zu den CPUs bis hin zu AMDs Ryzen-5000-Serie sowie Intels 14th-Gen-Prozessoren ab.
Offiziell bestätigt hat ASUS die Berichte bislang nicht. Dennoch zeigt die Entwicklung, dass die AM4-Plattform weiterhin eine Rolle spielt: Erst im September 2025 erschien mit dem Ryzen 5 5600F ein weiteres AM4-Modell, was die anhaltende Nachfrage nach der Plattform unterstreicht.
