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Intel 915 und 925X

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High Definition Audio (HD-Audio)

Mehr Sound-Qualität und Bedienkomfort

Auch die audiophile Welt soll von den neuen Chipsätzen profitieren. Welche Funktionen von HD Audio von einem Mainboard nachher wirklich unterstützt werden, hängt vom eingesetzten Codec (z.B. C-Media oder Realtek) und den herausgeführten Anschlüssen ab. Je nach Hersteller wird es also Boards geben, welche den kompletten Funktionsumfang bietet als auch abgespeckte Varianten, die dann um ein paar Features beschnitten sind.


Realtek ALC880 Codec der auf dem Intel Board verwendet wird

Der klangliche Schwerpunkt ist sicher darin zu suchen, dass HD-Audio nun mit dem so genannten Upsampling arbeitet. Statt 16Bit und 44KHz gibt's nun 24Bit und 192KHz. Die beiden Werte könnten Ihnen bekannt vorkommen, schließlich arbeiten (seit längerem) DVD-Audio fähige DVD-Player exakt mit diesen Zahlen und (seit kurzem) eigentlich fast jeder Stand-Alone DVD-Player. Der Vorteil lieht in der höheren Genauigkeit (24 statt 16Bit) und der höheren Abtastrate (192 statt 44KHz). Letztere ist für den Frequenzumfang wichtig, da dieser maximal halb so groß sein kann wie die Abtastrate (vormals also 22KHz und nun bis rauf zu 96KHz). Dies wirkt sich vor allem im Hochtonbereich aus, da dieser nun genauer nachgezeichnet werden kann.

Kino-am-PC-Freunde werden sich über die acht Kanäle freuen, die nun zur Verfügung stehen. DVDs machen dann erst richtig Spaß, aber auch in Spielen ist dies dank Microsoft DirectSound-Unterstützung oder EAX nutzbar.

Unter Multistreaming versteht Intel das Aufteilen von Sounds auf unterschiedliche Kanäle. So kann zum Beispiel das Spiel seinen Sound über 5.1-Boxen aufgeben, während gleichzeitig auf einem anderen Kanal via Headset mit den Teamplayern gesprochen wird. Eine gegenseitige Beeinflussung der Signal ist damit fast ausgeschlossen.

Zu guter Letzt wäre bei HD-Audio noch das Jack Sensing und Retasking zu nennen. Dieses Erlaubt eine Umbelegung der Buchsen am Mainboard per Software. Hat man sich also versteckt, und beispielsweise das Mikro in den Kopfhörerausgang gesteckt (und umgekehrt), so kann man dies per Software korrigieren und muss nicht unter den Schreibtisch krabbeln. Dies gilt übrigens für alle Audio-Anschlüsse, also auch denen für die Lautsprecher.

Wireless Connect Technology

Kabel ab!

Nachdem Intel nun lange Zeit mit dem Slogan "Kabel ab!" für seine Wireless-Lan-Produkte warb, war klar, dass dies bald auch Einzug in den Desktop-Bereich finden würde.

Mittels eingebauter Access-Point-Technik lässt so sehr schnell ein eigenes kabelloses Netzwerk einrichten. Allerdings soll dieses Feature wohl erstmals nur in Komplett-Systemen zu finden sein.

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