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Albatron KX400+ / KX400+ Pro

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Albatron: Ein neuer Name?

Gigabyte lässt grüßen

Der Name Albatron dürfte nur den wenigsten ein Begriff sein, die meisten werden den Namen in diesem Test zum ersten Mal lesen. Neue Firmen sind sicher immer interessant, wenn aber der Name Gigabyte noch eine Rolle spielt, dann wird jeder sofort hellhörig. Nicht anders erging es uns auf der CeBIT 2002, als wir Albatron kennen lernten. Bevor wir zum eigentlichen Testobjekt, genauer gesagt den eigentlichen Testobjekten, kommen, möchten wir kurz etwas zur Geschichte von Albatron sagen.

Wer ist Albatron? Eine kurze Erklärung

Alt eingesessen und doch neu

Albatron trug bis vor Kurzem den Namen "Chun Yun Electronics" und wurde 1984 gegründet. Das Tätigkeitsfeld lag bisher bei TV-, Plasma- und CRT-Displays. Von Monitoren zu Mainboards? Der Grund dafür ist in Jack Ko zu finden.

Jack Ko, in Taiwan besser als "Big Jack" bekannt, ist eine der Gründer der Firma Gigabyte. Diese hat er, zusammen mit seinen Kollegen, zu einer der erfolgreichsten Firmen gemacht und wollte sich eigentlich in Amerika zur Ruhe setzen. Der 11. April, die Langeweile und ein Treffen mit dem Besitzer von Chun Yun Electronics bewogen ihn eines Tages zum Umdenken. Er wurde CEO von Chun Yun Electronics und beschloss, da nach seinen Aussagen sein Herz an dem Motherboard-Business hängt, die Ausrichtung der Firma zu ändern. Albatron war geboren.

Das alleine der Name Jack Ko Berge zu versetzen mag, zeigt die Tatsache, dass Albatron sofort Intel "Direct Account Customer" wurde - und das ohne auch nur ein einziges Board produziert zu haben. Bis jetzt gelang dies nur der Firma ASUS - und zu deren Erfolg müssen wir wohl keine Worte mehr verlieren.


Das KX400+ und das KX400+Pro

Intel bescheinigt Albatron damit sein Vertrauen, was eigentlich schon Grund genug ist, sich die Firma und deren Produkte einmal näher anzusehen. Natürlich stellt Albatron auch Boards für AMD-Prozessoren her (die ersten beiden begutachten wir in diesem Test). Übrigens wird Albatron auch auf dem Grafikkartenmarkt aktiv.

Das soll zur Geschichte reichen und es dürfte Sie genauso neugierig gemacht haben wie uns, oder?

Die Testkandidaten: DDR400?

KT333 Boards mit DDR 400?

Albatron hat uns zwei Mainboards geschickt, das KX400+ und das KX400+ Pro. Auch wenn der Name nach KT400 klingt, so handelt es sich bei beiden Boards um Vertreter mit dem VIA KT333 Chipsatz. Das KX400+ Pro setzt dabei die neue Southbridge VT8235 von VIA ein, aber dazu kommen wir später.

Die "400" im Namen haben einfach folgenden Grund: Albatron präsentiert auf den Verpackungen beider Boards das DDR400-Logo, allerdings mit dem Hinweis, dass DDR400 nur durch Übertakten zu realisieren ist.

Damit ist nicht das Übertakten des Speichers gemeint, sondern das der CPU, genauer gesagt des FSB. Die 400 MHz Speichertakt lassen sich nämlich nur durch Erhöhen des FrontSideBus realisieren. Es ist also nicht möglich, den Prozessor mit einem Bustakt von 133 MHz und zeitgleich das RAM mit 200 MHz (400 MHz DDR) zu betreiben. Mit einem Bustakt von 150 MHz und einem CPU/DDR Ratio von 2 : 2,66 sind die 200 MHz (400 MHz DDR) zu erreichen.

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