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be quiet! Silent Base 801 im Test - Die neue Silent Base Generation

Neue Generation des be quiet! Silent Base

Ende 2014 stellte be quiet! das Silent Base 800 vor und damit das erste Gehäuse des Marktführers für besonders leise Netzteile in Deutschland, das zu dieser Zeit auch das Hauptgeschäftsfeld von be quiet war. Mittlerweile hat sich einiges geändert und das Produktangebot von be quiet! wurde stetig rund um Netzteile und Gehäuse erweitert. Mit den Dark Base und Pure Base Gehäusen sind Modelle preislich ober und unterhalb des Silent Base dazu gekommen und mittlerweile hat man auch andere Bereiche wie Kühler und Lüfter erschlossen.

Das alte Silent Base 800 und sein kleiner Kollege Silent Base 600 werden nun durch die überarbeiteten Modelle Silent Base 801 und 601 abgelöst und starten somit in eine neue Generation. In den letzten 4 Jahren hat sich durchaus einiges im Gehäusedesign getan und obwohl das Silent Base 600 und 800 immer noch als gutes Gehäuse angesehen werden kann, wurde es mittlerweile doch ein wenig altbacken.

Mit dem Dark Base 700 hat be quiet! zudem ein Gehäuse im Programm, das alle anderen Modelle in Sachen Design und Features überragt und be quiet! schon zu einer Überarbeitung des Top-Modells Dark Base 900 in die Revision 2 gezwungen hat. Es war also Zeit insbesondere das beliebte Silent Base 800 auf einen neuen Stand zu bringen, was ja vor einigen Wochen bereits mit dem Silent Base 600/601 vollzogen wurde. Wie gut die Vorgänger seinerzeit waren, zeigt sich  allerdings auch daran, dass diese nun erst nach 4 Jahre überarbeitet werden und eine Ablösung erfahren.

Das neue Silent Base 801 ist sofort als typisches be quiet! Gehäuse zu erkennen. Im Gegensatz zum Dark Base 700 wagt man beim Silent Base 801 keine großen designtechnischen Änderungen. Ähnlich wie beim Autobau sieht das Gehäuse zwar anders aus, besitzt immer immer noch den gleichen Charakter und die gleichen Grundzüge des alten Modells.

Das Dark Base 801 ist ein 7-Slot-Midi-Tower und gesellt sich von der Größe her in die gleiche Kategorie des Dark Base 700. Mit 553 cm ist es allerdings etwa 4 cm  höher geworden und bei 281 mm bereite darf man das Silent Base 801 auch sicherlich als "bullig" bezeichnen.

Gegenüber dem Silent Base 800 hat das neue Silent Base 801 eine deutliche Evolution hingelegt und wurde um einige Features bereichert. In erster Linie hat sich be quiet! wieder dem Thema Laustärke gewidmet. Das neue Silent Base 801 wurde dazu mit speziellen geräuschreduzierende Einlässen an der Front ausgestattet. Diese dämmen die Lüftergeräusche an der Front besser als zuvor auch bei höheren Drehzahlen. Dazu kommen neue extra dicke Dämmmatten von 10 mm an der Front, im Deckel und an den Seitenteilen, wenn diese nicht aus Glas bestehen.

Bei den Lüftern greift be quiet! natürlich in die eigene Spielzeugkiste und hat sich für gleich drei vorinstallierte Pure Wings 2 140 mm Lüfter entschieden, die ein gutes Mittel aus Preis und Leistung bieten. Damit die Lüfter optimal angesteuert werden können, gibt es gleich noch eine Lüftersteuerung für bis zu 6 Lüfter mit PWM Anschluss dazu. Neben Lüftern können weitreichend Radiatoren installiert werden, sogar bis zu 420 mm in der Front.

Wer das Dark Base 700 bereits kennt, der wird im Silent Base 801 nun auch die flexible Netzteilabdeckung wiederfinden sowie eine deutlich vereinfachte Netzteilmontage. Überhaupt sind viele Features der beiden großen Dark Base Modelle mit dem Silent Base 801 nun in die "Mittelklasse" eingezogen, was die Gehäuse in Sachen Features deutlich weiter zusammenrückt.

Das neue Silent Base 801 wird wie bisher in drei Farbkombinationen angeboten (schwarz, silber und orange) wobei jede Version mit und ohne Seitenfenster verfügbar ist. In unserem Test schauen wir uns die komplett schwarze und damit unauffälligste Variante der drei an. Die orangene Version war beim Vorgänger Silent Base 800 die beliebteste und es würde uns nicht wundern, wenn sich dies auch beim Silent Base 801 wiederholen würde.

Lieferumfang und Zubehör

Beim Lieferumfang des Silent Base 801 fällt wie üblich aus. Die Zusatzteile sind allesamt gut in einer extra Box verstaut, die bei Auslieferung im Gehäuse hängt. Darin befinden sich die drei zusätzlichen Laufwerksschächte, ein kompletter Satz Schrauben und ein Set von Kabelbindern. Dazu gibt es natürlich ein kurzes Handbuch, das allerdings recht knapp ausfällt.

Technische Daten

  • Material: Stahl (SECC), ABS-Plastik
  • Maße (mm): 539 x 281 x 553
  • Gewicht: 10.82 (Netto) / 12.78 (Brutto)
  • Mainboard-Support: E-ATX (30.5 x 27.5cm), ATX, M-ATX, Mini-ITX
  • Expansion Slots: 7+2
  • Drive Bays
    • 7x 3.5? (5 enthalten)
    • 15x 2.5? (11 enthalten)
  • I/O-Ports: 2x USB 3.0, 1x USB 2.0, HD Audio (Mikrofon +
    Audio), Lüftersteuerung, HDD Status-Anzeige
  • Lüftersteuerung (3 Stufen + Mainboardsteuerng)
  • Audio In / Out (HD Audio)
  • Vorinstallierte Lüfter
    • Vorne 2x Pure Wings 2 140 / 1,000
    • Hinten 1x Pure Wings 2 140 / 1,000
  • Lüfter-Support
    • Vorne (mm) 1x 140/120
    • Deckel (mm) 3x 140/120
    • Boden (mm) -
    • PSU-Cover  1x 140/120
  • Radiator-Support
    • Vorne (mm) 120, 140, 240, 280, 360, 420
    • Deckel (mm) 120, 240, 360
    • Boden (mm) -
    • Rückseite (mm) 120, 140
  • Staubfilter
    • Vorne und Boden
  • Schalldämmung und Entkopplung
    • Dämmungsmatten (Front / Seitenpanel / Deckel )
    • Entkopplung: Netzteil, HDD, Lüfter, Mainboardtray
  • Maximale Längen für Komponenten
    • CPU-Kühler: bis zu 185
    • Grafikkarte:  449/287 (ohne HDD-Halterung)
    • Netzteil: 288 mm

 

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