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Thermaltake Toughpower GF1 im Test - Die neue Goldserie von TT (2/10)

Technische Details und Spezifikationen

Thermaltake baut seine Netzteile eigentlich immer im Single-Rail-Design. Zumindest war das bei den zuletzt von uns gesehen immer der Fall. Die gesamte Leistung von 850 Watt lässt sich beim Toughpower GF1 auf der 12V-Leitung abrufen, das entspricht eigentlich 70.83 A, wobei aber auf dem Label des Netzteils einfach aufgerundet wurde. So ergibt sich dann sogar eine Leistung von 850.8 Watt auf 12V. Damit lassen sich heute Problemlos auch schon drei Grafikkarten betreiben, für Systeme mit zwei Grafikkarten ist die Leistung unter normalen Bedingungen in jedem Fall ausreichend. 

Die Nebenspannungen 3,3 und 5 V sind hier mit einer etwas höheren Leistung von 120 Watt ausgelegt, oft wird hier nur noch 100 Watt anvisiert, wobei die Spezifikationen auf dem Label nicht unbedingt die reale Leistung wiederspiegeln. Jede der beiden Nebenspannungen kann maximal mit bis zu 22 A belastet werden. Neben der 20/20/100 Konfiguration zählt auch die hier vorhandene 22/22/120 Konfiguration zu den momentan weit verbreiteten Leistungsaufteilungen. 

Die -12 und Standby-Leistung liegt auf den üblichen Standardwerten wobei die Standby Leitung mit 3 A den in der neusten ATX-Spec empfohlenen Werte von 3A einnimmt.

Für den Test des Netzteils nutzen wir die Lastverteilung, die nach der 80-Plus-Spezifikation für die verschiedenen Schienen vorgesehen ist. Dabei handelt es sich um eine symmetrische Verteilung, die alle Schienen gleichmäßig nach ihrer maximalen Leistung beansprucht.

Das Diagramm unten zeigt die genutzten Lasten im Vergleich zur maximal möglichen Ampere-Leistung. Diese Verteilung entspricht im Test 100% Last. 0 % Last bedeutet, dass das Netzteil mit jeweils 0 Ampere Einstellung am Load-Tester läuft und lediglich die Spannungen der einzelnen Schienen ohne zusätzliche Last gemessen werden. Es ist also an alle Schienen nur ein Voltmeter in Betrieb und das Netzteil läuft ansonsten im Leerlauf.

Lieferumfang

  • Netzteil + Tasche
  • Satz Modularkabel + Tasche
  • Netzteilkabel EU 230V
  • Mehrsprachiges Handbuch
  • Schrauben
  • Kabelbinder

Anschlüsse und Kabelkonfiguration:

Bei den Kabeln setzt Thermaltake auf schwarze Flachbandkabel, wie sie immer öfter eingesetzt werden. Manche mögen die Kabel wegen ihrer hohen Flexibilität, andere sind kein so großer Fan, da die Kabel deutlich empfindlicher bei scharfen Kanten im Gehäuse sind.

Bei den Anschlüssen ist das Netzteil mit einer recht üblichen Konfiguration mit 2 EPS- und 6 PCIe-Anschlüssen ausgerüstet. Gut ist das Thermaltake auf 12 SATA-Anschlüsse setzt und die Molex-Stecker auf 4 reduziert. Die Kabellängen sind auf dem üblichen Standard, aber nicht besonders lang.


<59 cm>


<65 cm>

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<49 cm><14 cm>

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