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Corsair K100 RGB im Test - Corsairs erste opto-mechanische Tastatur 

Immer noch einen drauf!

Vor Jahren, als wir die ersten Tastaturen getestet haben, ging es eigentlich nur darum ob eine Tastatur ergonomisch gut gebaut war und ob das Tippgefühl und die Qualität der Tasten einen guten Eindruck hinterließen. Damals gab es in diesen Bereichen auch massive Unterschiede. Heute, wo fast alle hochwertigen mechanischen Tastaturen mit den gleichen Cherry Schaltern ausgestattet sind und sich sogar ergonomisch ein gewisses Grunddesign durchgesetzt hat, treten die Punkte fast immer mehr in den Hintergrund. Dafür können Tastaturen aber in anderen Bereichen immer mehr und werden auch immer aufwendiger.

Corsair gilt mitlerweile als einer der erfolgreichsten Anbieter für hochwertige Tastaturen und erreicht solche Absatzzahlen, dass man sich sogar exklusive Deals für die verbauten Schalter sichern kann. So war Corair zum Beispiel der erste Anbieter, der in der Corsair K70 RGB MK.2 Low Profile exclusiv die Cherry Low Profile Schalter verbaute und damit für ein völlig neues Tippgefühl bei mechanischen Tastaturen sorgte. Die Tastatur zählt immer noch zu dem Besten was der Markt aktuell zu bieten hat.

Mit dem Corsair iCUE Nexus Companion Touchscreen präsentierte man vor Kurzem dann auch noch ein an die Tastaturen von Corsair andockbares Display, das die Möglichkeiten der Tasturen erweitert. Sicherlich haben viele Corsair-Fans nun darauf gewartet, dass Corsair eine weitere Tastatur mit eingebautem Display vorstellt, dem ist aber erst einmal nicht so. Neues gibt es aber trotzdem an der Tastaturfront.

Corsair rüstet noch einmal nach oben auf und stellt nach der bisher aufwendigsten Tastatur, der Corsair K95 RGB Platinum, die neue K100 RGB vor. Die Corsair K100 RGB ist nicht nur 5% besser, sondern die mit Abstand aufwendigste Tastatur, die Corsair bislang auf den Markt gebracht hat. Das spiegelt sich auch im Preis wieder, denn das gute Stück wird stolze 249 Euro UVP kosten und damit auch eine der teuersten Tastaturen, die Corsair bislang angeboten hat.

Was macht die neue Corsair K100 nun so besonders. Zum einen ist sie die erste Tastatur von Corsair die alternativ mit klassisch mechanischen Cherry-Schaltern oder mit den neuen hauseigenen optisch-mechanischen CORSAIR OPX Schaltern ausgeliefert wird. Die OPX Schalter arbeiten nicht mehr mit elektronischen Kontakten sondern mit einer Infrarot-Lichtschranke. Die Schalter sind für 150 Millionen Tastendrücke gut und bieten eine hyperschnelle 1,0-mm-Betätigung. Gleichzeitig eleminieren sie auch noch das Debounce-Problem von mechanischen Schaltern und machen so die Reaktionszeit der Tastatur ein deutliches Stück schneller.

Nicht wesentlich geändert hat sich das bereits bekante stufenförmige Aluminiumdesign, das aber nun mit einer noch aufwendigeren RGB-Beleuchtung daher kommt, die wie bisher eine individuelle RGB-Beleuchtung pro Taste und dazu einen 44-Zonen-"LightEdge" besitzt, der die Tastatur an der Außenseite beleuchtet. Die RGB-Beleuchtung kann nun aus 20-Layern zusammengesetzt werden und ermöglicht damit Effekte, wie sie bisher noch nicht zu sehen waren.

Ebenfalls brandneu ist die von Corsair entwickelte AXON Hyper-Processing-Technologie, die mit neuem SOC auf dem Keyboard Fähigkeiten wie eine 4.000 Hz Pollingrate breitstellt. Dank AXON kann die K100 Tastendrücke bis zu 4x schneller als herkömmliche mechanische Gaming-Tastaturen registieren und an den PC weiterleiten.  Mit 8 MB Speicherplatz an Bord können bis zu 200 Makro- und Beleuchtungsprofile gespeichert werden, die die Tastatur dann selbsttätig abspielt.

Langlebigen PBT-Tastenkappen gehören bei so einer Higend-Tastatur natürlich heute mit dazu und neben den seitlichen Makrotasten, die man schon von anderen Corsair Tastaturen kennt, gibt es auf der linken Seite ein frei programmierbares Steuerrad, das die Tastatur noch einmal wesentlich flexibler macht. Auf der rechten Seite gibt es die von anderen Corsair Tasttauren bekannten Medientasten und den von vielen geliebten, hochwertigen Laustärkeregler.

Ein nicht ganz so technisches, aber dennoch sehr wertvolles Feature ist die neue magnetische, abnehmbare Handauflage aus Memoryschaum.

Zuguterletzt ist natürlich auch noch der USB-Pass-Through-Anschluss wieder vorhanden, an dem eine Maus oder ein Headset mit ordentlichen Kabelführung unter der Tastatur angeschlossen werden kann.

Technische Spezifikationen
GehäuseAluminium, schwarz eloxiert, gebürstete Ausführung
Schlüsselschalter
KeyswitchesCORSAIR OPX, optisch-mechanisch, 45 g Betätigungskraft, 1,0 mm Betätigungsabstand
HintergrundbeleuchtungIndividuell beleuchtet und pro Taste programmierbar
LED FarbeRGB, 16,8 Millionen Farben
Tastenkappen104/105/108-Tasten-PBT-Tastenkappensatz mit doppeltem Schuss, 1,5 mm dick, mit Hintergrundbeleuchtung kompatibel
Makro-TastenJa, sechs dedizierte Tasten mit strukturierten 2-teiligen ABS-Tastenkappen
Konnektivität2 x USB 3.0 Typ-A
USB-Durchgang1 x USB 2.0 Typ-A
USB-BerichtsrateBis zu 4.000 Hz
MatrixVollständiger Key-Rollover (NKRO) mit 100% Anti-Ghosting
On-Board-ProfileJa, bis zu 200
Media KeysJa, fünf dedizierte Hotkeys (Abspielen/Pause, Stopp, Nächster Titel, Letzter Titel, Stummschaltung) und Lautstärkeregler (Lautstärke nach oben und unten)
Helligkeits-TasteJa
Windows-SperrtasteJa
Einstellbare HöheJa, zwei Neigungshöhen
HandauflageAbnehmbare magnetische Polsterung in voller Länge mit Memory-Foam-Polster
iCUE (Software)Unterstützt in Windows 10 und MacOS 10.15
Kabel1.82m / 6ft, geflochtene Faser
Abmessungen470(L) x 166(B) x 38(H) mm / 18.51(L) x 6.54(B) x 1.5(H) in
Gewicht1,31kg / 2,89lbs

Lieferumfang

Die neue K100 kommt wieder in der ganz typischen Corsair-Verpackung zum Kunden, in der neben der Tastaur mit Handballenauflage ein kleines Handbuch und zusätzliche angerauhte Tastenkappen für die Tasten WASD  (FPS-Set) und QWERDF (MOBA-Set) mitgelifert werden.

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