
Während AMD bislang mit günstigen Chipsatzalternativen zu den High-End-Varianten auch gute Mittelklasse-Mainboards mit AM4-Sockel ermöglichte, soll sich die Situation bei den neuen Modellen anders gestalten.
Die Preisgestaltung für den X570-Chipsatz soll AMD deutlich höher angesetzt haben als bei den vorherigen Modellen. Durch die Voraussetzung des X570-Chipsatzes für die Nutzung des neuesten PCI-Express-4.0-Standards zusammen mit einer Ryzen-3000-CPU auf Zen-2-Basis, könnte das Unternehmen einen Early-Adapter-Aufschlag verlangen und sich damit von der aktuellen Preispolitik etwas abwenden.
Laut dem Charles Chiang, dem AMD-CEO, wird die Bereitstellung der PCIe-4.0-Technologie bei den Mainboards mit X570-Chipsatz etwas mehr kosten. Dies wiederum würde im Umkehrschluss bedeuten, dass selbst die günstigsten Mainboards mit dem X570-Chipsatz eher im Hochpreisigen-Segment zu finden sein werden.
Ebenfalls darf bezweifelt werden, dass mit einem B550-Chipsatz oder ähnlichen, kleineren Ablegern eine günstige Variante eines Chipsatzes mit Unterstützung der PCI-Express-4.0-Technologie zeitnah nachgereicht wird.
