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AMD: Hacker haben angeblich 56 Gigabyte an internen Daten erbeutet

Dienstag, 28. Jun. 2022 18:52 - [ar] - Quelle: restoreprivacy.com

Nach bislang noch unbestätigten Informationen wurde AMD bereits im Januar zum Opfer eines größeren Hackerangriffs.

AMD: Hacker haben angeblich 56 Gigabyte an internen Daten erbeutet

Die Gruppe "RansomHouse" soll sich am 5. Januar 2022 Zugang zu vertraulichen Daten von AMD verschafft haben und dabei mehr als 56 Gigabyte an Daten abgeschöpft haben.

Laut der Analyse-Webseite "Restore Privacy" wurden entsprechende Informationen für die Echtheit der AMD-Dokumente bereits vorgelegt, auch wenn diese noch nicht vollumfänglich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind. Erwartet wird, dass die Gruppe "RansomHouse" nun ein Lösegeld für die Daten haben möchte. Um welche Daten es sich genau bei dem Hack handeln soll wurde bislang noch nicht beatwortet.

Als Sicherheitslücke für den Angriff wird ein sehr unsicheres Passwort eines Mitarbeiters von AMD verantwortlich gemacht. Die Hackgruppe wirft dabei den Mitarbeitern von AMD Fahrlässigkeit vor, dass einfache Passwörter wie "password" zum Schutz von sensiblen Daten benutzt wurde.

Die Hackgruppe "RansomHouse" entwickelt sich derzeit zu einer größeren Gruppe mit immer mehr Opfern. Bereits bestätigt wurden fünf weitere Angriffe von "RansomHouse". Die Hacker der Gruppe sehen es vor allem auf Daten von größeren Organisationen ab. Die Gruppe entwickelt nach eigenen Angaben keine eigene Malware und sieht sich eher als professionelle Vermittler-Gruppe.

AMD selbst hat bislang nur bestätigt, dass die Informationen über den Hack jetzt genauer untersucht werden. Das Unternehmen hat damit weder bestätigt noch dementiert, dass der Hack wirklich stattgefunden hat und vertrauliche Daten von Dritten eingesehen worden sind.

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