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AMD Bulldozer Performance-Patch: Updates von Microsoft im Test (3/3)

Fazit

Viel zu schreiben gibt an an dieser Stelle nicht mehr: Insgesamt sind durch die beiden Windows-Updates schon Performance-Steigerungen zu erkennen. Dort wo der FX-8150 einen Benchmark über all seine Kerne hinweg ausführt sind zwar gar keine Verbesserungen zu erkennen, an dieser Stelle mangelt es der CPU aber auch nicht wirklich an Performance. Dank einer guten Skalierung über die immerhin acht Kerne hinweg ist ein FX-8150 in der parallelen Disziplin mit vielen Threads eine sehr leistungstarke CPU.

Die relative Schwäche der FX-Prozessoren liegt vielmehr in den IPC pro Kern begründet und von diesen ist nach wie vor die große Mehrheit an Anwendungen abhängig.

AMD Bulldozer Patch

An dieser Stelle hat Microsoft in Zusammenarbeit mit AMD angesetzt. Die beiden Windows-Updates, so tut AMD kund, sollen für etwa zwei Prozent Leistungssteigerungen in weniger mutlithreaded Szenarien gut sein. Und diese Steigerung sehen wir auch tatsächlich in den Benchmarks, in denen nur maximal vier Threads auf die Module verteilt werden - mit Ausnahme von Resident Evil 5, das einen wahren Leistungssprung vollzieht.

Sicherlich wird diese doch sehr überschaubare Leistungssteigerung weder die Bedenken derjenigen ausräumen, denen die Single-Core-Performance der FX-Reihe bislang zu niedrig war, noch die Hoffnungen der Optimisten erfüllen, die sich vielleicht einen magischen Patch mit enormen Leistungssteigerungen erhofft hatten. "But heck, it is free performance" meint AMD dazu ganz lapidar - und so kann man das natürlich durchaus sehen.

12.01.12 / jm

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