Im ersten Quartal 2016 wurden rund 98 Prozent aller, potenziell gefährlichen Applikationen für Smarthpones- und Tablets für Android programmiert. Obwohl es auch für iOS oder Windows Mobile gefährliche Trojaner gibt, ist die Masse auf das Google-Betriebssystem Android zugeschnitten. Vor allem die Verbreitung von Schadsoftware in E-Mail-Anhängen ist eine bevorzugte Methode um Geräte zu infizieren.
Ransomsware, auch Erpressungstrojaner genannt, haben sich zu einer der beliebtesten Kategorie der Cyberkriminellen entwickelt. Rund 24 Prozent aller E-Mail-Angriffe war mit der Ransomware Locky versehen. Nur das Botnetz Dridex wurde mit 74 PRozent in noch mehr E-Mails gesichtet als die Ransomware Locky.
Ebenfalls häufig genutzt werden die Schwachstellen im Adobe Flash Player. Das Exploit-Kit Angler verursachte rund 60 Prozent des gesamten Exploit-Traffics, auch wenn die Exploits Neutrino und RIG im ersten Quartal 2016 deutlich anstiegen.
Die Daten stammen aus dem Quartalsbericht von Proofpoint, die im Zuge der Erhebung mehrere Milliarden E-Mails, hunderte Millionen Socila-Media-Posts und über 150 Millionen Schadprogramme unter die Lupe genommen haben.

(Bild: Verteilung der beliebtesten Schädlinge via E-Mail-Anhang)