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EA: Führende Mitarbeiter trennen sich von Aktienpaketen

Donnerstag, 27. Dez. 2018 14:53 - [rj]

EA kommt seit längerem einfach nicht aus den schlechten Nachrichten heraus. Der Ausverkauf des Titels an den Börsen geht munter weiter.

EA rutscht derzeit von einem Fettnapf in den nächsten. Viele Gamer begutachten das Schauspiel ungläubig und scheinen den Eindruck zu haben, dass man sich dessen bei EA gar nicht richtig bewusst ist. Ansonsten würde man wohl kaum jede Woche eine neue "Botschaft" herausbringen, die noch mehr Gamer verärgert und noch mehr Fans verjagdt.

Zuletzt wurde bekannt, dass ab Januar 2019 Microtransaktionen in Battlefield 5 geplant sind. Ein Grund dafür dürten die extrem schlechten Verkaufszahlen und 50%-Rabatte sein, die EA schon zum Start des Games gewähren muss um überhaupt Verkäufe zu generieren.

EA: Führende Mitarbeiter trennen sich von Aktienpaketen

Aber damit nicht genug, wie weit sich EA mittlerweile von seinen Fans entfernt hat, wird auch an vielen anderen Stellen deutlich, nach der Kontroverse um den "if you don't like it, don't buy it" Quote, des ehemaligen CCO Patrick Soderlund, kommt fast nichts was EA auf die Beine stellt bei den Fans an. Zuletzt musste man sich wieder für einen mehr als peinlichen "Werbespot" mit Hollywood Talk-Show host Trevor Noah im Netz mit Sprüchen wie "This is actually what silicon valley thinks gamers are" verpotten lassen. Der besagte Spot bringt es mittlerweile auch wieder auf das übliche EA-Ratio von mehr als 50% Dislikes und die Kommentare darunter spechen für sich.

Wer jedoch glaubt, dass die Top-Liga der EA-Mitarbeiter die Glocken nicht läuten hört der irrt sich. Der Youtuber TheQuartering hat sich nämlich einmal eine Übersicht über die Aktienverkäufe diverser Manager angeschaut und dabei herausgefunden, dass diese mit großen Aktienpaketen in Millionenhöhe aus dem Titel aussteigen. Es ist wohl davon auszugehen, das viele Mitarbeiter von EA Aktienpakete als Bonus erhalten und sich zügig von diesen trennen.

Beim aktuellen Aktienkurs von EA der seit Monaten nur eine Richtung kennt, nämlich nach unten, ist das wohl nicht weiter verwunderlich. Innerhalb von 6 Monaten hat der Titel fast 50% seintes Werts verloren und ein Ende scheint nicht in Sicht.

EA: Führende Mitarbeiter trennen sich von Aktienpaketen
(Aktienkurs von EA. Quelle:Google)

Tatsächlich steht EA mittlerweile auf wackeligen Beinen, nicht nur weil man den Zorn der Fans auf sich gezogen hat, sondern vor allem vor dem Hintergrund, dass sich in immer mehr Ländern weltweit Widerstand gegen das von EA mehr oder weniger erfundene Lootbox-System für Echtgeld regt. Dieses wird von vielen Politikern als Glücksspiel angesehen. Sollte es hier zu einer immer stärkeren Regulierung kommen, könnte das zu einem echten Problem für EA werden, da dort ein Großteil der Erölse aus den Ultimate-Team Lootboxen für Fifa generiert wird.

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