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Test: Doom - Blutig, brutal, genial - id Software rockt die Hölle (3/3)

Fazit

Ballern, ballern, ballern. Das neue 'Doom' greift die klassischen Tugenden der Serie auf und hüllt diese in ein neues Gewand. Stellenweise scheint sogar eine Prise des Humors aus 'Duke Nukem' im neuen 'Doom' Einzug gefunden zu haben, etwa wenn das System einen inmitten von Dämonenscharen mit aller Beharrlichkeit an die Sicherheitsbestimmungen der UAC erinnert oder darauf verweist, wo man seine Unfallerklärung abgeben kann. Die Inszenierung des Shooters ist erstklassig und die Atmosphäre genau so, wie man es von einem 'Doom' erwartet. Vor allem der extrem blutige Nahkampf - die sogenannten Glory Kills - mit seinen diversen Optionen die Dämonen in ihre Einzelteile zu zerlegen, sorgt für ein wahres Gibs-Fest. Übertroffen wird das noch einmal von der Kettensäge, die natürlich in keinem 'Doom' fehlen darf und wohl so blutig und brutal wie noch nie zum Einsatz kommt. Man muss es einfach so sagen: id Software rockt mit diesem Shooter die Hölle. Dabei kann das texanische Studio nicht zuletzt vom Trend moderner Shooter profitieren, die nur noch selten so ein geradliniges Gameplay bieten, wodurch 'Doom' - obwohl es in manchen Aspekten vielleicht stellenweise etwas altbacken wirkt - dennoch auf eine wunderbare Weise eine Abwechslung zum aktuellen Genre-Standard bietet.

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Dazu kommen einige neue Aspekte, wie etwa das geschickt gelöste Level-System, das so erstmals in einem 'Doom' zu finden ist. Mit speziellen Items, die man im Level finden kann, erhält der Spieler die Möglichkeit, seine Waffen und seine Ausrüstung zu verbessern. Welche Waffe und welche Rüstungs-Fähigkeiten er dabei wählt, bleibt ihm überlassen, so dass man seinen Charakter an die individuellen Vorlieben anpassen kann. Möchte man alle Vorteile freischalten, benötigt es sehr aufmerksame Sessions, um alle versteckten Items in einem Level zu finden. Dazu kommen die sogenannten Runen, die Extraaufgaben bereit halten. Diese Extraaufgaben spielen in abgesonderten Levels und müssen in einer bestimmten Zeit absolviert werden. Dabei können die Aufgaben so oft wiederholt werden, wie man möchte. Auch bereits abgeschlossene Level können erneut gespielt werden, wobei die zusätzlich gefundene Items in die aktuell laufende Kampagne übertragen werden.

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Kurzum: Wer klassisches Shooter-Gameplay mag, schon vor 20 Jahren 'Doom' gezockt hat oder einfach nur auf einen blutigen Shooter steht, der wird bei 'Doom' nicht enttäuscht werden.

23.05.16 / tj

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