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ADATA Premier SP550 SSD mit 250 GB im Test

240 GB für nur 65 Euro - ADATAs günstigste SSD im Test

Mit der Premier-SP550-Serie präsentiert ADATA eine günstige SSD-Reihe, welche wie derzeit viele neue Modelle mit TLC-NAND-Flashspeicher ausgestattet ist. Auf dem hart umkämpfen Markt soll die SP550-Serie damit einen Kompromiss aus guter Leistung zu einem akzeptablen Preis bieten.

Auch ADATA setzt auf TLC-Speicherchips, welche im 19-nm-Verfahren gefertigt werden. Das uns zur Verfügung gestellte Modell besitzt 240 Gigabyte Speicherkapazität, die SSD wird zusätzlich noch mit 120, 480 und mit bis zu 960 Gigabyte Speicherplatz angeboten.

Als Controller kommt auf der SP550 Serie der Silicon Motion SM2256 zum Einsatz. Der Controller bietet eine 32-bit-RISC-CPU mit einem Rechenkern. Zusätzlich ist ein SLC-Cache sowie DDR3-RAM-Cache für die schnelle Verarbeitung von Daten vorhanden. Die SSD stellt alle nötigen Zusatzfunktionen wie SMART, NCQ, TRIM als auch DevSleep zur Verfügung. Auf Hardwareverschlüsselung seitens der SSD muss bei der Serie allerdings verzichtet werden. Der verbaute Triple-Level-Cell-Speicher stammt von SK Hynix.

Mit dem SATA-6-Gbps-Interface stellt ADATA sicher, dass die SSDs der Serie in jedem handelsüblichen PC zur Anwendung kommen können. Der 2,5-Zoll-SSD mit sieben Millimeter Höhe legt ADATA noch ein 2,5-mm-Rahmen bei, damit die SSD auch in etwas breitere Laufwerksschächte mit 9,5 Millimeter Höhe montiert werden kann.

Laut Hersteller soll die Premier SP550 mit 240 GB auf eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 560 MB/s und auf eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 510 Megabyte pro Sekunde kommen. Die maximalen 4K-IOPS Werte werden mir 75.000 beim Lesen- und Schreiben angegeben. Das kleinste Modell mit 120 GB Speicherplatz bietet nur eine Schreibgeschwindigkeit von maximal 410 MB/s und maximal 60.000/70.000 IOPS lesend/schreibend, ansonsten unterscheiden sich die Modelle nicht.

Als Software bietet ADATA eine eigene Toolbox an, welche die Wartungsarbeiten, sowie das Monitoring der SSD übernimmt.

Ob die neue Premier SP550 die Angaben des Herstellers auch erreicht und wie sich das Modell im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, klären wird auf den nächsten Seiten unseres Testberichtes.

 

Testplattform

  • Testkandidat: Toshiba Q300 Pro 256GB
  • Intel Core i7 4770K
  • SATA III Controller des Z97 Chipset (ASRock Z97 Extreme6)
  • M.2 Slot 4x PCIe Anbindung
  • OCZ Revodrive 350 (Systemplatte)

Betriebssystem & Benchmarks

  • Windows 8.1
  • HDTune Pro
  • PCMark 7 und PCMark 8
  • Passmark Advanced Disk Test
  • ATTO
  • AS SSD
  • CrystalDiskMark
  • Intel IO-Meter
Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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