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Zotac Sonix NVMe PCIe SSD im Test

Zotacs High-End-PCIe-SSD Sonix

Eigentlich ist Zotac eher für seine gelungenen Grafikkarten und Mini-PCs bekannt und damit auch sehr erfolgreich. Gerade erst hat das Unternehmen sein 10-jähriges Bestehen gefeiert und ist gemessen an anderen in der Hardware-Branche damit noch gar nicht so alt. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen hat sich Zotac nun auch einmal einer PCI-SSD gewidmet, die wir uns genauer anschauen wollen.

Die Sonix von Zotac ist die erste PCIe-SSD des Herstellers und reiht sich als High-End-Laufwerk mit NVMe-Unterstützung in der Reihe der aktuell schnellsten Speicherlaufwerke auf den Markt ein.

Wie bereits Intel mit der SSD 750 und Samsung mit der SSD 950 Pro zeigte, ist die SATA-Schnittstelle für den Betrieb neuester SSDs einfach nicht mehr schnell genug und selbst der SATA-Express-Standard mit einer Anbindung von bis zu 10 Gbit/s würde die neusten Speicherlaufwerke schon wieder ausbremsen. Aktuell bliebt somit nur die Anschlussvarianten M.2 oder U.2 sowie den klassischen PCI-Express-Port. Zotac entscheidet sich bei der Sonix für den gängigen PCI-Express-Standard. Für den Betrieb der SSD ist allerdings dennoch ein aktuelles Mainboard mit NVMe-Unterstützung nötig.

Der NVMe-Standard wird allmählich den AHCI-Standard für SSDs ablösen. SSDs mit dem NVMe-Standard können deutlich mehr Befehle gleichzeitig verarbeiten, was die Geschwindigkeit der Laufwerke im Vergleich zum AHCI-Standard erhöht. Bedingt durch die bessere Kompatibilität setzen viele Hersteller allerdings noch immer gerne noch auf AHCI, was aktuell im Consumer-Markt durchaus noch Sinn ergibt.

Als Controller kommt bei der Zotac Sonix 480GB der PS5007-E7-Controller von Phison zum Einsatz. Der Controller unterstützt NAND-Flash mit bis zu vier Terabyte Speicherplatz. Ihm zur Seite stehen 512 Megabyte DDR3L-1600-DRAM. Die verbauten Speicherchips auf der Zotac Sonix stammen von Toshiba und werden im 15-nm-Verfahren produziert. Der MLC-Speicher kann bis zu zwei Bits pro Zelle speichern und kommt bereits bei der HK4-Serie der Enterpriese-SSDs von Toshiba zum Einsatz. Die Haltbarkeit der Chips und damit auch der Zotac Sonix 480 GB liegt bei 698 TBW (Terabytes Written). Die Herstellergarantie des Laufwerks liegt bei drei Jahren.

Dank der schnellen PCIe-Anbindung mit vier PCIe-3.0-Lanes, dem NVMe-Standard und dem E7-Controller von Phison erreicht die Zotac Sonix mit 480 Gigabyte Speicherkapazität eine maximale Geschwindigkeit von 2.600 MB/s beim Lesen und bis zu 1.300 MB/s beim Schreiben. Trotz der enorm hohen Datenübertragungsgeschwindigkeit kommt bei der Zotac Sonix kein internes RAID zum Einsatz.

Die maximale Leistungsaufnahme der PCIe-SSD von Zotac liegt bei nur 7,27 Watt, welche komplett über den PCI-Express-Port bezogen werden.

Testplattform

  • Testkandidat: Toshiba OCZ RD400a
  • Intel Core i7 4770K
  • SATA III Controller des Z97 Chipset (ASRock Z97 Extreme6)
  • M.2 Slot 4x PCIe Anbindung
  • OCZ Revodrive 350 (Systemplatte)

Betriebssystem & Benchmarks

  • Windows 10
  • HDTune Pro
  • PCMark 7 und PCMark 8
  • Passmark Advanced Disk Test
  • ATTO
  • AS SSD
  • CrystalDiskMark
  • Intel IO-Meter
Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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