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AMD Phenom II X4 970 Black Edition im Test (2/7)

Technische Details

Bei der Architektur des AMD Phenom II X4 970 Black Edition gibt es keine großen Überraschungen. Bei dem Vierkerner handelt es sich um einen "Deneb" und somit um die selbe Architektur, wie bei allen Phenom II X4. Schon bei einigen Prozessoren hat AMD kleinere Fehler des ursprünglichen Steppings C2 mit dem Stepping C3 beseitigt und um ein solches handelt es sich beim Phenom II X4 970 Black Edition.

AMD Phenom II X4 970 Black Edition CPU-Z

Konket bedeutet das, dass jedem Prozessorenkern ein 512 KB großer Level 2 Cache zur Verfügung steht und allen Kernen zusammen der 6 MB große Level 3 Cache. Die beiden Memory Controller können wie bisher entweder separat (Unganged) oder als Einheit (Ganged) genutzt werden, wobei sie offiziell den Arbeitsspeicher mit 1333 MHz ansprechen. Was die Thermal Design Power (TDP) angeht, bewegt sich der X4 970 mit 125 Watt im Rahmen seines Vorgängermodells Phenom II X4 965, nur dass "der Neue" dabei eben 100 MHz mehr Kerntakt aufweist.

Overclocking und Undervolting

Der Phenom II X4 970 Black Edition kann nicht nur übertaktet werden - er ist gar extra dafür gedacht. Hinter dem "Black Edition" Namenszusatz verbirgt sich ein nach oben hin freier Multiplikator der CPU. So kann auch bei diesem Modell recht einfach mehr Takt generiert werden, ohne dabei mittels der alternativen Methode über den Refernztakt eine Reihe weiterer Systemkomponenten im Auge behalten zu müssen.

Wie immer treiben wir es beim Übertakten einer Test-CPU nicht bis zum Ultimo. Das ganze muss innerhalb der Spezifikation gut mit Luft kühlbar sein, auch legen wir Wert darauf, dass der übertaktete Prozessor eine Reihe von Stabilitätstests besteht. Dazu heben wir bei AMD Prozessoren die Kernspannung (Vcore) um 0,15 Volt an und sehen, wie weit die CPU kommt.

AMD Phenom II X4 970 Black Edition CPU-Z Overclocking

Auf diese Weise war es uns möglich, den Phenom II X4 970 Black Edition auf 3,9 GHz zu übertakten. Das sind 400 MHz mehr als im Auslieferungszustand und liegt im Bereich des zu Erwartenden. Als schwächster Kern entpuppte sich dabei der vierte Kern (Core 3), die anderen drei Kerne (Core 0 bis 2) konnten mit der gegebenen Spannung von 1,464 Volt auch etwas mehr Takt stabil vertragen.

Doch nicht nur das Overclocking ist für Tweaker interessant, vielmehr kommt das Undervolting immer stärker "in Mode". Ziel dabei ist es, den Prozessor mit möglichst wenig Kernspannung zu betreiben. So erzeugt er weniger Abwärme, was durchaus den Lüfterlärm zu reduzieren vermag und außerdem Strom und damit Kosten spart.

AMD Phenom II X4 970 Black Edition CPU-Z Undervolting

Hier tat sich unser Test-Sample nicht sonderlich hervor: Lediglich um 0,04 Volt konnten wir die Kernspannung auf 1,280 Volt herabsetzen, so dass der Phenom II X4 970 Black Edition noch mit 3,5 GHz stabil zu betreiben war. Auch hier entpuppte sich der vierte Kern (Core 3) als "Spielverderber".

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