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Razer Mamba

  

Einleitung

Aufarbeitung der Geschichte

Schon Anfang 2002 geisterte die Razer Mamba als Gespenst durch die Medien. Damals polarisierte sie die Massen, denn während sich ein Teil der Gamer-Community auf das Erscheinen einer neuen Razer-Maus und somit auf einen Boomslang-Nachfolger freute, war der andere Teil der Gamer-Community nicht sonderlich erbaut, dass die Mamba nur als optomechanische Maus umgesetzt werden sollte, statt als reine optische Maus. So war es wohl Glück im Unglück, dass sie – als umstrittenes Produkt – nicht erschien. Stattdessen wechselte Razer nach längerer Pause endlich zu den optischen Sensoren und präsentierte bei seinem Comeback die sehr erfolgreiche Viper sowie die Diamondback. Deren Grund-Design noch heute bei vielen Razer-Mäusen anzutreffen ist und wohl auch in Zukunft eine gewichtige Rolle spielen wird.

Getreu dem Motto: Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben, präsentiert Razer nun aber doch noch seine Mamba. Über die Jahre durfte sie reifen und sieht daher nicht mehr ganz so aus, wie vor 7 Jahren. Böse Zungen behaupten, dass dem Hersteller nur die wohlklingenden Schlangen-Namen ausgingen und dass deshalb die Mamba wieder ausgegraben wurde. Doch eine Aufarbeitung der Geschichte und das Abschließen offener Kapitel ist wohl nicht weniger wahrscheinlich. Zumal die neue Mamba eine technische Sensation darstellt und somit sehr positiv auf die alte Mamba abfärben kann.

Die Hauptmerkmale der neuen Mamba wären zum einen der Lasersensor, der nun sogar mit 5600 DPI arbeiten kann. Ein durchaus sensationeller Wert, der in jedem Fall auch die Diskussion über Sinn und Unsinn von extrem hohen DPI-Einstellungen neu entfachen wird. Und zum anderen die Wireless-Schnittstelle, die sich optional nutzen lässt. Denn die Mamba ist eine schnurlose und eine schnurgebundene Maus. Ganz so wie sie der Anwender gerade haben möchte. Dieser Duale-Betrieb soll dem Anwender mehr Sicherheit bieten. Denn falls ihm der schnurlose Betriebsmodus nicht zusagt, kann er die Mamba immernoch an die Leine legen. Dabei hat man den schnurlosen Betrieb auch soweit optimiert, dass er kaum vergleichbar ist, zu den bisherigen Wireless-Mäusen anderer Anbieter. Wer also im Gaming-Betrieb eine schlechte Erfahrung mit Wireless-Mäusen machen musste, darf der Mamba dennoch Chancen eingestehen, die Fehler der Konkurrenz auszuräumen.

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