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Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH im Test (7/9)

Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH - Lautstärke und Temperaturen

Unser neues Messsystem zur Laustärkemessung kann aktuell Pegel ab etwa 20-22 dBA messen. Wir können damit aber nicht nur den Schalldruck messen, sondern auch Frequenzen analysieren und in Form einer Lautheitskurve, eines Wasserfalldiagrams oder Sonogramms zeitlich darstellen. So ist es möglich sogar schwankende Laustärkepegel abzubilden, unrund laufende Lüfter zu erkennen und den Einfluss von Spulenfiepen darzustellen.

Die Gainward Karte arbeitet zunächst einmal semi-passiv. Bei einer Temperatur unterhalb von 50 Grad stehen die Lüfter der Karte damit still. Aufgrund der massiven Kühlleistung kühlt die Karte auch sehr schnell auf diesen Punkt herunter, sobald die Grafikkarte inaktiv wird. Es zeigte sich bei uns dann aber ein Verhalten bei dem der Kühler sich nicht ganz entscheiden kann, ob die Lüfter nun an oder aus bleiben sollen. Offenbar sind hier die Toleranzen der Lüftersteuerung so knapp gesetzt, das bei bestimmten Temperaturgrenzen der Lüfter immer noch mal wieder angeworfen wird und gleich wieder abschaltet. Hier besteht also noch etwas Optimierungs-Potential.


(Abschaltung des Lüfters bei unter 50 Gad)

Idle (Windows Desktop) - Aus und Minimale UPM

Mit der neuen GeForce GTX 1080 Phoenix GLH hat Gainward wieder eine Karte im Programm, die im Idle-Betrieb eigentlich nicht zu hören ist. Und da ist es auch relativ egal ob die Lüfter laufen oder nicht. Bei der minimalen Drehzahl von 620 UPM kommen wir gerade einmal auf einen Pegel von 23.49 dBA oder 0.38 Sone. Die Karte generiert hierbei nur ein extrem leises Surren der Lüfter, das aus einem Gehäuse heraus definitiv nicht zu hören ist.

620 (0) UPM - 35 (48) Grad - 23.49 dBA / 0.38 Sone / NR 25


(graue Linie = Grundgeräuschpegel des Messystems)

Volllast Furmark

Um die Karte auf die maximale Temperatur zu bekommen benutzen wir Furmark und lassen diesen so lange laufen, bis die Temperatur der Karte nicht mehr steigt.

Bei der GeForce GTX 1080 Phoenix GLH erreichen wir so bei etwa 1000 UPM gerade mal eine Temperatur von 66 Grad. Die Laustärke in diesem Modus liegt bei nur 27.87 dBA. Auch hier sehen wir das die Hauptfrequenzen, die von der Karte generiert werden eher im Bereich von unter 2 oder über 8 KHz liegen Das Sonogramm zeigt dementsprechend nur im unteren Bereich der z(Barks) 2-5 Ausschläge. Aber auch hierbei ist zu sehen, dass der Lüfter nicht konstant gleichmäßig läuft, sondern immer wieder kleine Manöver durchführt die Drehzahl zu steigern oder wieder zu senken. Hören tut man das hier nicht, aber es lässt sich auf der Grafik gut erkennen.

1000 UPM - 66 Grad - 27,87 dBA / 0,88 Sone / NR26

Test auf Spulenfiepen

Im Härtetest auf Spielenfiepen erzwingen wir auf der Karte eine extrem hohe FPS-Rate bei gleichzeitiger mäßiger Belastung. So läuft der Lüfter langsam und die Karte bleibt leise, aber ein eventuell vorhandenes Spulenfiepen lässt sich gut heraushören.

Auch die Gainward Karte ist nicht immun gegen Spulenfiepen. Zeigt sich jedoch resistenter als so manch andere Karte. Im Maximum bekommen wir die Karte so nur auf 29.36 dBA, wobei der Ton hier sogar eher ein tieferes brummen ist, als das extrem hohe Pfeifen. Auch zum Pfeifen kann man die Karte durch extrem hohe FPS bringen, allerdings lieft der Level dann deutlich tiefer bei etwa nur 26 dBA.

29,36 dBA / 0,93 Sone / NR28

Volllast Furmark - 2000 UPM und Max UPM

Zur besseren Einschätzung der Kühlleistung und Laustärke testen wir die Karte zudem bei konstanten Drehzahlen von 2000 und 3000 UPM. Ein Anheben der Lüfterdrehzahl zeigt deutlich wie stark der Kühler der Gainward karte ist. Bei 2000 UPM fällt die Temperatur bereits auf 53 Grad, also um immerhin 13 Grad tiefer.

Das macht sich allerdings auch deutlich in der Laustärke bemerkbar die dann auf 46.94 dBA steigt. Die Karte ist damit allerdings immer noch leiser als so manch anderes Modell und das bei erheblich niedrigeren Temperaturen.

Auch bei diesem Setting zeigt sich wieder eine gewisse Schwankung in der Drehzahl des Lüfters die mit einer leichten Änderung der Geräuschkulisse einhergeht. Zu sehen ist das besonders gut in der z(Bark) 5 im Sonogramm unten, wo zwischenzeitlich deutlich geringere Pegel auftreten, die dann aber immer wieder ansteigen.

Bei maximaler Drehzahl von etwa 2500 UPM wird die karte erheblich lauter und erreicht über 53 dBA. Die Temperatur sinkt dann noch einmal um 3 Grad, was aber in keinem Verhältnis mehr zu Laustärke steht.

2000 UPM  - 53 Grad - 46,93 dBA / 5,32 Sone / NR44

2450 UPM  - 50 Grad - 53,78 dBA / 6.61 Sone / NR49



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