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ASRock Z87 Extreme6 Mainboard im Test

ASRock Z87 - Die A-Style Features kommen

Mit der Einführung der neuen Haswell-Prozessoren von Intel wurde auch wieder einmal ein neuer Sockel, der LGA 1150 vorgestellt. Da die neuen Prozessoren nicht mehr mit dem alten Sockel-1155 kompatibel sind, muss für die Verwendung eines Prozessors der vierten Core-i-Generation auch ein neues passendes Mainboard her. Dazu führt Intel den Lynx-Point-Chipsatz ein, welcher wie gewohnt in mehreren Ausführungen auf den Markt kommen wird.

Unser erstes Mainboard für den Sockel 1150 ist das ASRock Z87 Extreme6, welches mit dem Flaggschiff-Chipsatz Z87 der Lynx-Point-Serie ausgestattet ist. Das Mainboard richtet sich gleichermaßen an Gamer und Enthusiasten, aber auch Overclocker sollen hier auf ihre Kosten kommen. Quasi ein Mainboard für jedermann.

ASRock hat die Vorstellung des neuen Sockels und Chipsatzes genutzt die Mainboards komplett neu zu designen und das "A-Style-Feature" einzuführen. Bei der Farbgebung wird für die Extreme-Serie weiterhin auf ein dunkles PCB mit schwarzen Elementen und silbernen Akzenten gesetzt. Die Schriftzüge auf den Kühlern wurden dezent gestaltet und funkeln im selben Gold-Gelb wie die verbauten Gold-Cap-Kondensatoren.

Der neue Lynx-Point-Chipsatz von Intel bringt einige wenige Neuerungen gegenüber seinem Vorgänger mit. Beim Z87 Extreme6 von ASRock kommen Standardmäßig keine SATA-II-Anschlüsse mehr zum Einsatz. Alle zehn SATA-Anschlüsse des Mainboards arbeiten mit dem neusten SATA-6Gbps-Standard. Darüber hinaus wird kein nativer PCI-Slot mehr vom Chipsatz zur Verfügung gestellt, so dass ASRock die beiden verbauten Ports auf dem Z87 Extreme6 über einen zusätzlichen Chip realisieren muss.

Als eine Besonderheit bietet ASRock die A-Style-Features für seine Mainboards mit Sockel LGA 1150 an. A-Style beschreibt dabei mehrere Software- und Hardware-Features, wie Home Cloud, HDMI-Input oder auch den Purity-Sound Verbesserungen beim Sound gegen über früheren Standard-OnBoard-Soundlösungen bringen soll.

Auch für Overclocker hält das ASRock Z87 Extreme6 einige Trümpfe in der Hand. Mit einem Dual-Bios-Switch lassen sich falsche BIOS-Settings schnell wieder entfernen und das übersichtliche UEFI bietet alle nötigen Funktionen um einen Prozessor bis zum Anschlag auszureizen. Mit drei PCI-Express-x16-Slots stellt das Mainboard zudem die Möglichkeit bereit bis zu drei Grafikkarten im SLI- oder CrossFireX-Verbund zu betreiben.

Neben dem ASRock Z87 Extreme6 ist das Board auch in der Extreme6/AC-Variante mit WLAN-Modul verfügbar. Das WLAN-Modul nutzt dabei den Mini-PCI-Express-Slot des Boards, welcher bei der von uns getesteten Version unbelegt ist und auch für andere Mini-PIC-Express-Karten genutzt werden kann.

  • ASRock Z87 Extreme6
  • Intel Core i7 4770K CPU
  • G.Skill TridentX 2600
  • GeForce GTX 680
  • XFX 1000 Watt Platinum Netzteil
  • WD Blue 1 TB HDD
  • OCZ Vertex 3 240 GB
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Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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