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AM2 onBoard-Grafik Mainboard Roundup

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Einleitung

Die stetige onBoard-Grafik Entwicklung

Die 3D-Leistung von onBoard-Grafikcontrollern beginnt zunehmend auch für aktuellere 3D-Anwendungen interessant zu werden. Zum einen mag dies damit zu tun haben, dass viele aktuelle Spiele mittlerweile sehr flexibel auf die Hardware-Ausstattung reagieren können und deshalb auch mit sehr viel älteren und leistungsärmeren Grafikchips noch zu halbwegs brauchbaren Resultaten fähig sind. Zum anderen hat sich aber auch ihre eigene Leistung weiter entwickelt und wird von aktuellen Prozessoren und von breitbandigen Speicheranbindungen noch weiter gefördert. Die ehemaligen Flaschenhälse sind somit aus der Welt geschaffen und ebenen sogar den Weg für noch weit aus leistungsfähigere onBoard-Grafik-Lösungen.

Im Grunde ist dies nichts Neues, denn schon mit Grafikcontrollern wie dem Intel Graphics Media Accelerator, der onBoard GeForce im nForce-Chipsatz oder ATIs Radeon IGP wurden integrierte Grafik-Lösungen mit fähigen 3D-Beschleunigern ausgestattet. Doch nun beginnt ein neues Kapitel. Denn mittlerweile kommen onBoard-Grafik-Lösungen für verschiedene Leistungs-Anforderungen auf den Markt und unterscheiden sich auch mit unterschiedlichen Ausstattungs-Merkmalen. So dass man nun von echten Produkt-Portfolios und ganzen Serien sprechen kann, die sich zu echter Konkurrenz und sogar zu Verdrängungs-Kämpfen formieren.

Interessant ist dabei, dass dies nicht mit den Chip-Herstellern beginnt und endet, sondern tatsächlich sogar bis zu den Mainboard-Herstellern greift, die mit eigenen Mitteln (wie beispielsweise der serienmäßigen Übertaktung) diesen Hype noch weiter fördern. Auch sind sie es, die durch eine höhere Speicheranbindung, durch optimierte BIOS-Einstellungen und durch sonstige Qualitätssteigerungen noch mehr Leistung aus dem integrierten Grafikcontroller herausholen. Dadurch konkurriert dieser Markt nicht mehr nur zu sich selbst, sondern greift auch den zunehmend stärker werdenden Low-Budget Grafikkarten-Markt direkt an, dem man mit günstigen Preisen und vergleichbarer Leistung das Wasser abgraben möchte und auch in Zukunft abgraben wird.

Die onBoard-Grafik bleibt zwar weiterhin nur dem Zweit-Rechner vorbehalten. Doch sie eröffnet sehr viel mehr Möglichkeiten und beflügelt auch die gebotene 3D-Leistung. Auch Kinder und Jugendliche, die erstmalig in die PC-Welt einsteigen, dürften mit onBoard-Grafik weiterhin günstig und gut bedient sein. Und dass selbst dann noch, wenn sich unter den gewünschten Spielen auch 3D lastige Titel verstecken. Und sogar der viel-umschwärmte Wohnzimmer-PC bleibt durch onBoard-Grafik nicht nur passiv gekühlt und damit lautlos, sondern ist (je nach onBoard-Grafik) dank Pixel-Shader Modell 2.0, 3.0 oder 4.0 sogar in der Lage selbst aktuelle Spiele-Titel auf die Leinwand zu zaubern. Ob seine Leistung für einen flüssigen Spielbetrieb reicht, muss jedoch von Spiel zu Spiel entschieden werden. Und genau hier setzt dieses Roundup an.

Um die Leistungsfähigkeit zu prüfen und um mehr Klarheit darüber zu geben, wo der jeweilige onBoard-Grafik-Chip platziert ist, gestatten wir uns in diesem Roundup die onBoard-Grafik-Chips durch zahlreiche Benchmarks zu jagen. Es wird darüberhinaus auch jedes getestete Mainboard für sich behandelt, um dessen Eigenarten und Merkmale zu untersuchen.

Im Artikel selbst behandeln wir zuerst die Mainboards für sich und informieren über Auffälligkeiten, Leistung und Ausstattungsmerkmale. Zum Schluss hin folgt ein kritscher Blick auf den onBoard-Grafik-Markt (Das was gesagt werden muss). Die Bestenliste (Die besten Mainboards) stellt die Produkte in Relation zueinander und das Fazit gibt einen abschließenden Überblick.



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