TweakPC


Corsair MP500 M.2 SSD im Test

Corsairs erste M.2-SSD mit NVMe-Unterstützung

Die Corsair MP500 ist eine der neuen M.2-SSDs, welche auf die neuesten Technologien zurückgreift und sich durch eine schnelle Anbindung sowie den NVMe-Standard von den üblichen SSDs mit SATA-6-Gbps-Anschluss absetzt. Der M.2-Port mit direkter PCI-Express-Unterstützung ist derzeit die erste Wahl für die Anbindung von schnellen Massenspeichern an den PC. Der neue Port konnte sich schnell als Standard etablieren und kommt aktuell auf nahezu allen neuen Plattformen zum Einsatz. Selbst günstigste Mainboards besitzen in der Regel einen M.2 Slot und teurere Modelle lassen oft die Installation von bis zu drei M.2 SSDs zu.

Das besondere an der Corsair MP500 sind die aufgrund ihres hohen Preises mittlerweile seltener genutzen MLC-Speicherchip, anstelle der deutlich häufiger eingesetzten und kostengünstigeren TLC-Chip. Die MLC-Speicherchips speichern nur zwei anstatt drei Bits pro Zelle und erreichen damit oftmals höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und sollen zudem zuverlässiger bei längerer Nutzung der Speichergeräte sein. Der von Corsair verwendete MLC-NAND-Flash stammt von Toshiba und wird im 15-Nanometer-Verfahren gefertigt.

In Verbindung mit einem Phison-Controller sollen die SSDs der MP500-Serie auf eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 3.000 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 2.400 MB/s kommen. Die schnellen Übertragungswerte werden durch einen 512 Megabyte große LPDDR3-Speicher als Cache unterstützt. Die maximalen IOPS (Input/Output operations Per Second) der SSDs mit 480 Gigabyte Speicherplatz wird von Corsair mit bis zu 250.000 beim Lesen und bis zu 210.000 beim Schreiben angegeben.

Mit einer Länge von 80 Millimetern entsprechen die SSDs der MP500-Serie dem M.2-2280-Standard, womit die Module in alle handelsüblichen M.2-Ports verbaut werden kann, die sich oft auch in MiniPCs oder gar Notebooks befinden. Damit die SSDs ihr volles Potenzial entfalten können muss der verwendete M.2-Port mit den vollen vier Lanes des PCI-Express-3.0-Standard angebunden sein.

SSDs mit MLC-NAND-Flash und NVMe-Standard gehören aktuell zu den absoluten High-End-Modulen auf dem Markt. Ob die Corsair MP500 mit 480 Gigabyte Speicher diesem Anspruch gerecht wird, decken wir auf den nächsten Seiten unseres Testberichtes auf.

Testplattform

  • Testkandidat: Corsair MP500 480 GB
  • Intel Core i7 4770K
  • SATA III Controller des Z97 Chipset (ASRock Z97 Extreme6)
  • M.2 Slot 4x PCIe Anbindung
  • OCZ Revodrive 350 (Systemplatte)

Betriebssystem & Benchmarks

  • Windows 10
  • HDTune Pro
  • PCMark 7 und PCMark 8
  • Passmark Advanced Disk Test
  • ATTO
  • AS SSD
  • CrystalDiskMark
  • Intel IO-Meter
Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


ueber TweakPC: Impressum, Datenschutz Copyright 1999-2017 TweakPC, Alle Rechte vorbehalten, all rights reserved