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Kingston Hyperx Savage SSD im Test

SSD mit schönem Design und guter Leistung?

Die HyperX-Savage-Serie von Kingston umfasst neben einer ganzen Reihe von verschiedenen Arbeitsspeicher-Modulen auch die HyperX-Savage-SSD-Serie. Die Produkte, die unter dem Namen HyperX-Savage herausgegeben werden sind die Consumer-Produkte des Herstellers, bei denen Kingston versucht einen guten Kompromiss aus Leistungsfähigkeit und akzeptablen Preis zu gestalten. Die gesamte HyperX Savage Serie ist dabei vor allem für ihr schönes auffälliges Design bekannt.

Bei der uns vorliegenden HyperX Savage SSD mit 240 Gigabyte Speicherplatz verbaut Kingston erstmals den Phison-Controller in den Consumer-Produkten, der den Vorgänger ablöst. Bislang setzte Kingston, wie bei der HyperX-3K-Serie nämlich auf die Controller der Firma SandForce.

Beim Phison S10 (PS3110-S10) handelt es sich um einen bislang noch recht unbekannten SSD-Controller mit vier Rechenkernen, welcher in der Lage ist den verbauten NAND-Flashspeicher über acht Kanäle anzusprechen. Zusätzlich steht jedem Laufwerk DDR3L-1600-Cache von Nanya zur Verfügung, bei der 240-GB-Variante der Festplatte fällt der Cache 256 Megabyte groß aus.

Der Nand-Flash-Speicher selbst stammt wie so oft von Toshiba und wird im 19-Nanometer-Verfahren produziert. Je nach Modell variiert die Anzahl der 64-Gbit-Module des MLC-NAND. Mit insgesamt 16 Modulen bietet die SSD als 240-GB-Variante eine Brutto-Kapazität von insgesamt 256 Gigabyte. Dem Endnutzer selbst stehen nach der Formatierung noch 223 Gigabyte zur Verfügung.

Kingston bietet die Savage SSDs mit 120, 240, 480 und 960 Gigabyte Speicherkapazität an. Neben der Standard-Variante, welche bereits einen Einbaurahmen für 9,5 Millimeter hohe Einbauschächte und 3,5-Zoll-Einbauschächte mitbringt, bietet Kingston die SSDs auch als Upgrade-Kit an. Das Kit besteht zusätzlich noch aus einem externen 2,5-Zoll-USB-3.0-Gehäuse, einem SATA-6-Gbps- und einem USB-Kabel sowie einem passenden Schraubenzieher und ist daher vom Lieferumfang derzeit eines der besten Angebote.

Für die einfache Migration der eigenen Daten auf die SSD sowie für Sicherheitskopien legt Kingston bei der HyperX-Savage-SSD-Serie ein Download-Coupon für Acronis True Image hinzu. Man kann also einfach seine Daten über den externen USB-Adapter schon vor dem Einbau auf die SSD überspielen.

Ob die Kingston HyperX Savage SSD mit 240 GB wirklich an die prognostizierte Lesegeschwindigkeit von 560 Megabyte pro Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 530 MB/s heranreicht zeigt unser Test auf den folgenden Seiten.

Testplattform

  • Testkandidat: Kingston Hyperx Savage 240G
  • Intel Core i7 4770K
  • SATA III Controller des Z97 Chipset (ASRock Z97 Extreme6)
  • M.2 Slot 4x PCIe Anbindung
  • OCZ Revodrive 350 (Systemplatte)

Betriebssystem & Benchmarks

  • Windows 8.1
  • HDTune Pro
  • PCMark 7 und PCMark 8
  • Passmark Advanced Disk Test
  • ATTO
  • AS SSD
  • CrystalDiskMark
  • Intel IO-Meter
Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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