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OCZ Trion 150 SSD im Test - Verbesserte performance und 15nm TLC Speicher (12/12)

Fazit

Mit der Trion 150 macht OCZ erneut einen Technologie-Schritt nach vorn. Die SSD stellt nicht nur ein reines Update der Trion 100 auf den neuen 15 nm Toshiba TLC-Flash dar, sondern hat auch einige Optimierungen erfahren, die der SSD einen deutlich messbaren Performance-Boost bescheren. Die Trion 150 SSD schneidet in der Performance insgesamt sogar etwas besser ab als wir ursprünglich erwartet haben.

Wie schon bei der Trion 100 fällt die Leseperformance der Trion 150 recht gut aus und reizt in der Spitze die SATA 6 GB/s Schnittstelle aus. Diese nette Eigenschaft setzt sich leider nicht in allen Bereichen bei den praxisorientierten Benchmarks fort, wenn Lese- und Schreibzugriffe gleichzeitig erfolgen. Zum Teil ergibt sich schon ein klarer Abstand der Trion 150 zur Spitzengruppe. Diese Unterschiede sind aber in vielen Fällen vom Nutzer kaum spürbar. Die Schreibperformance hat sich gegenüber der Trion 100 deutlich verbessert. Insgesamt liegt sie aber im unteren Performance-Segment, was angesichts der Zielgruppe kein Beinbruch ist. Die Trion 150 ist eben keine SSD für Enterprise-Kunden, die hervorragende Performance in Datenbank- oder Server-Anwendungen erwarten.

Dank des neuen 15 nm NAND-Flash ist die neue Trion 150 bereits zum Launch günstiger als das alte Trion 100 Modell, so dass es dank der verbesserten Performance sehr leicht fällt das neue Modell vorzuziehen. Auch dies war in der Vergangenheit nicht immer der Fall, denn mit der Preissenkung kam nicht selten auch eine Verschlechterung der Performance daher. So gesehen ist die Trion 150 hier wirklich eine positive Erscheinung.

Punkten kann OCZ erneut auch mit Supportleistungen und dem SSD-Guru. Den Vorabaustausch im Garantiefall bei Defekt bieten nur wenige Hersteller an und auch beim Kundensupport über Foren und neuerdings sogar Facebook legt sich OCZ mächtig ins Zeug. Mit dem SSD-Guru hat man zudem ein Tool, das auch unerfahrenen Kunden hilft die SSD im Auge zu behalten. Und der SSD-Guru ist sogar unter Linux verfügbar.

Die OCZ Trion 150 hat natürlich den preisbewussten Kunden im Visier und genau hier sehen auch wir auch den Einsatzbereich der neuen SSD. Wer zum Beispiel eine günstige 1 TB SSD sucht um dort seine Spiele zu speichern, ist bereits mit 220 Euro dabei. Aber auch als günstiges Systemlaufwerk mit beispielsweise 500 GB macht sich die SSD gut. Die Trion 150 gehört damit bereits zum Launch zu den derzeit günstigsten SSDs und die Preise entwickeln sich bekanntlich doch eher nach unten. 

Vorteile:

  • Sehr günstiger Preis
  • Ordentliche reine Lese-Performance
  • Verbesserte Schreibleistung gegenüber Vorgänger
  • Kurzfristig hohe Schreibleistung dank Cache
  •  Sehr gute Software SSD Guru (auch für Linux)
  • 3 Jahre ShieldPlus-Garantie
  • Vorabaustausch über Seriennummer

Nachteile:

  • Performance beim Schreiben insgesamt eher langsam

12.02.16 [rj]

Inhaltsverzeichnis:

Übersicht der Benchmarks in diesem Artikel:


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