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20.03.2011, 17:48
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#1 (permalink)
| | Heimkehrer
Registriert seit: 23.02.2003 Ort: Leipzig
Beiträge: 6.996
| HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Hi,
ich bin sicher einer der wenigen Nutzer, der nicht restlos begeistert ist von seiner SSD (Vertex2 60GB) und der nicht einstimmt in das allseits vernehmbare Loblied der ach so geilen SSD.
Sicher, selbst wenn ich meinen von HDD bootenden PC vor dem SSD-PC einschalte, hat er null Chancen beim Hochfahren.
Aber im Alltagsbetrieb sind die Unterschiede für mich nicht so gravierend, dass sie den immer noch exorbitanten Preisunterschied rechtfertigen würden.
Außerdem haben die HDD-Hersteller inzwischen auch nachgerüstet, SATA III und 4kB Sektoren sind inzwischen auch verfügbar.
Jetzt hab ich fast alles für meine Sandy beisammen und kann mich nicht entschließen: 30€ für 500 GB sind IMO ein gutes Argument für ein paar Zehntelsekunden mehr Warten, oder? | | |
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20.03.2011, 18:01
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#2 (permalink)
| | The real MacGyver
Registriert seit: 10.02.2005 Ort: L/A
Beiträge: 4.487
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Also die SSD alleine wird ja nicht ausreichen, da sie nicht genügend Platz bietet. Neben dem schnellen Öffnen und Arbeiten mit der SSD hat es auch bei Backups vorteile, ich sichere das System z.B. wöchentlich und sachen auf anderen Festplatten in größeren Zeitabständen, je nach Wichtigkeit der Aktualität. Die SSD zwingt einem da schon zum Aufräumen, das hält die Systemplatte schlank. | 
braver Lumpi! |
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20.03.2011, 18:05
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#3 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 19.01.2009 Ort: Paderborn
Beiträge: 7.651
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Also, bei F@H. was für dich ja interessant sein dürfte, habe ich noch keinen Unterschied zwischen SSD und HDD feststellen können. Die Schreib/Lesezugriff kann man wohl getrost ignorieren.
Ich habe ja selbst eine C300 und bin immer noch begeistert. SATA 6.0GB/s habe ich nicht mal.
Gerade im Vergleich zu meinem Netbook ist es ein Himmelsweiter unterschied. Aber auch das gleiche System von einer 7200rpm zu starten und auch auf Programme zuzugreifen ist merklich langsamer... aber auch nur, weil ich zu 99% die SSD benutze.
Da stört es einem schon, wenn ich nie ne SSD gtehabt hätte, dann wäre mir die Wartezeit wohl egal.
Ich würde mir aber wieder die C300 kaufen, gutes Preis/Leitungsverhältniss und die GB's reichen locker für nen Win7 mit vielen Programmen. Aber nur, wenn ich noch ne 500GB~2TB Datenplatte mit im Rechner hab.
On SandForce oder nicht, ist wohl eher ne glaubens Sache. | | |
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20.03.2011, 18:26
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#4 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 23.03.2009 Ort: Sperrgebiet 9
Beiträge: 9.752
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? warum pellen sich immer alle ein ei auf sata3? eh man den durchsatz mal braucht...
also ich find ne ssd in nem notebook (mit 2 festplatten-schächten) pflicht, weil man ganz andere energiesparfunktionen aktivieren kann, weil das gerät keine 10sek nach dem aufklappen braucht. zudem ist mein großer pavillion dadurch leiser geworden, der hatte mit der normalen hdd so seine bauchschmerzen scheint es.
wenn man kein problem hat mit der normalen bootzeit und zum beispiel office in mehr als 3sek zu starten, dann ist so eine massenplatte die beste wahl. mittlerweile gibts das gb unter 6cent, was will man mehr? dass da auch eine raptor mit 10k upm ist bekannt, da würde ich an deiner stelle uwe also nochmal viel freier nach dem preis pro gb gucken. ich hatte auch zuvor eine 1tb wd caviar green drinnen und entgegen mancher beteuerungen (wie eben auch bei den ssds  ) stirbt man da nicht an graubärtigkeit im vergleich zu ner caviar black oder blue...
aber weder viel write-cache noch ominös überdimensionierte anschlüße sind dabei mehr als blingbling. | | |
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20.03.2011, 18:30
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#5 (permalink)
| | Heimkehrer
Registriert seit: 23.02.2003 Ort: Leipzig
Beiträge: 6.996
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? @fakk
OK, ich hab es ungenau formuliert, aber ich dachte, meine Intention wäre auch so erkennbar- es geht mir nur um die Systemplatte. Datengräber hab ich genug rumliegen.
Dafür reicht mir jede halbwegs aktuelle SATA-Platte.
Ich kann deine Vorteile jedoch nicht nachvollziehen. Gerade beim Backup muss ich nicht daneben sitzen- die Geschwindigkeit ist mir also völlig egal.
Und dass eine SSD den Nutzer zum Aufräumen zwingt, ist doch auch eher ein Nach- denn ein Vorteil
@brain
Für FAH sehe ich auch keinen Vorteil- da sind wir uns schon mal einig.
Aber ich hab den Thread ja mit Absicht nicht im Kaufberater gestartet, sondern unter "Streitgespräche". Betrachten wir die Aussagen also mal unter "allgemeinen" Voraussetzungen für Lieschen Müller.
Die macht einmal am Tag ihr Office auf, startet vielleicht zweimal ihren Fuchs (danach werden nur Tabs geöffnet).
Wo liegt für sie also der Vorteil einer SSD?
Allgemein gefragt:
Welche Anwendungen/Programme profitieren von einer SSD?
Für welches Anwenderszenario bringt eine SSD wirklich so einen großen Vorteil, dass dieser den Aufpreis wert ist?
Mir fällt jetzt spontan nur ein silent PC ein, bei dem eine HDD die empfindlichen Ohren stören könnte.
Ob eine SSD aufgrund der fehlenden Mechanik wirklich weniger anfällig und länger haltbar ist, muss ja auch erst noch durch Langzeit-Einsatz bewiesen werden.
@polo
OK, Energiesparoption bei mobilen Geräten ist ein gutes Argument. Hier würde ich auch akzeptieren, dass die SSD weniger anfällig auf Stöße reagiert.
Das bringt mich glatt ins Grübeln, ob ich die Vertex evtl. ins Netbook verpflanze.
SATA III hab ich ins Feld geführt, weil ich bei einem Neukauf natürlich auch auf neue Technik setzte (wenn das Board schon über diese Anschlüsse verfügt). | | |
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20.03.2011, 18:38
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#6 (permalink)
| | The real MacGyver
Registriert seit: 10.02.2005 Ort: L/A
Beiträge: 4.487
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Zitat:
Zitat von Uwe64LE Ich kann deine Vorteile jedoch nicht nachvollziehen. Gerade beim Backup muss ich nicht daneben sitzen- die Geschwindigkeit ist mir also völlig egal.
Und dass eine SSD den Nutzer zum Aufräumen zwingt, ist doch auch eher ein Nach- denn ein Vorteil  | jain, beim Backup ist ja die Zielfestplatte der Geschwindigkeitslimitierende Faktor. Je kleiner die zu sichernde Partition, desto weniger Zeit kostet es.
Nen Downloadordner unter C:\Users\*name*\ müllt z.B. immer schnell zu, verschiebt man das alles wird es nicht mitgesichert.
Zur Geschwindigkeit:
Office startet sehr viel schneller von SSD, Programme wie Photoshop brauchen immer noch etwas zum Laden. Entpacken von Daten auf die SSD geht auch sehr viel schneller.
Systemordner öffnen sich merklich schneller, auch Ordner mit vielen Dateien. Ruhezustand geht auch schneller von Statten, die Auslagerungsdatei kann auch schneller angebunden werden.
Der Vorteil der SSD ist, dass sie unempfindlicher gegen mechanische Störungen, Vibrationen etc. ist. Sie ist leichter, verbraucht weniger Strom, hat nich den Kreisel-Effekt wenn man sie um die Achse dreht - das alles taucht spielt eher im Mobilen Einsatz eine Rolle.
Länger halten als eine HDD tut sie jedenfalls nicht, die Abnutzung durch Schreiben ist höher. | | |
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20.03.2011, 19:36
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#7 (permalink)
| | Stickstoff Junkie
Registriert seit: 27.05.2008 Ort: Unterfranken
Beiträge: 8.259
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Na wenn hier meine Meinung nicht perfekt aufgehoben ist dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
Bin jetzt seit kurzem SSD-User (gestern Windows auf der Postville installiert). Und muss die Bedenken von Uwe auch wiedergeben.
Mit einem komplett neuem Windows (Installationszeit von 15 min. ist natürlich fein  ) und aktiviertem AHCI hat das System immer noch über 30 sec. zum starten gebraucht, mag wohl an der festgelegten Startreihenfolge im BIOS und ähnlichen Einstellungen liegen. Aber der "Wow" Effekt blieb beim ersten starten schon mal aus. Und ne langsame ist die Postville ja nicht.
Die erste Überraschung kam dann beim installieren von Programmen, rast schön schnell durch. Auch Miranda Fusion braucht keine 2, 3 Bedenksekunden mehr bis zum Start. Plopp und da ist es.
Aber wie Uwe es schon sagt, beim alltäglichen Gebrauch, bräuchte ich ja eigentlich keine. Lieschen Müller wohl sowieso nicht.
Ich muss dazu sagen, das ich auch nicht Programme wie wild öffne.
Wenn man dies nun aber tut und das auch alles schön schnell gehen soll, dann ist wohl eine SSD zu empfehlen, aber sonst... naja iwie hätte ich ja mehr erwartet. Aber aus nem Rechner wird wohl so schnell kein Superman.
Gruß Legion | Wer nicht takten will muss kühlen! |
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20.03.2011, 20:27
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#8 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 10.04.2002 Ort: NRW
Beiträge: 6.700
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Nun... die gleiche Frage könnten wir doch bei allen Highend-Komponenten stellen, oder?
Niemand _braucht_ eine SSD, ebensowenig wie die meisten User SandyBridge-Highend-Modelle "brauchen". ^^
Die HDD ist schlicht in einem "HighEnd-System" (wie man es auch definieren mag) der letzte zu beseitigende Flaschenhals.
Weder eine schnellere CPU noch eine Grafikkarte noch mehr RAM bringen Progs dazu, schneller zu öffnen.
Wirklich schön ersichtlich fand ich das bei _mir_, als ich in meinem System testweise übers WE die SSD drin hatte;
und ich hatte dabei nur ein Backup-Image meines normalen Systems, keinerlei SSD-Optimierungen o.ä.
Die einfachen Dinge die wie Programme oder randvolle Ordner öffnen war mit quasi keinerlei Wartezeit [gegenüber vorher] versetzt.
Nein, es bringt mich nicht um, wenn ich FF anklicke und erstmal den rotierenden Kreis habe, ebensowenig bei Outlook mit 1-2 PST-Files. Aber warum warten wenn man es nicht _muss_?
Die SSD ist meines erachtens nach schlicht der letzte Luxus im PC, das Tüpfelchen auf dem i quasi. In einem Budget-System ebenso fehl am Platze wie im Rechner besagter Lieschen M.
greetz | Ich brauche keinen Sex; das Leben f.i.c.k.t mich bereits wo es nur kann...
Daher ironiere ich einfach so lange, bis ich einen Sarkasmus habe!
HEADS I win, tails you lose... | Meine Systeme @ TweakPC |  |
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20.03.2011, 20:37
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#9 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 19.01.2009 Ort: Paderborn
Beiträge: 7.651
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Also ich öffne Programme wie Wild... komisch, aber ich lass nen Ordner/Browser etc. nicht einfach offen... keine Ahnung warum, ich schließe immer alles. Wenn ich mein Verhalten am PC ändern würde, bräuchte ich sicherlich auch viel weniger eine SSD.
Aber wer mein Fazit von meinem User-Review gelesen hat ( [Review]Crucial RealSSD C300 64GB SATA 6Gbps SSD) weiß, wie ich darüber denke, da hat sich bis heute auch noch nix dran getan.
Ich finde SSDs Klasse aber von "brauchen" kann halt immer noch nicht die Rede sein.
Wer sich nen neues High-End System zusammenstellt, der sollte aber auch das Geld aufbringen und eine SSD holen, weil wie oft saß ich schon an einem Gaming-Rechner wo nur das Non-Plus Ultra verbaut wurde und dann das "normale" Arbeiten mit Browser/Flash/Word gelahmt hat, weil das speichern etc. dann doch der (gefühlte) Flaschenhals war.
---------- Zitat:
Zitat von swatcher1 In einem Budget-System ebenso fehl am Platze wie im Rechner besagter Lieschen M.  | Nicht unbedingt... gerade bei meinem Vater, werde ich als nächstes eine SSD anschaffen, weil er mit OnBoard Grafik und SempronX2@3,7GHz ansonsten sehr flott ausgestattet ist. Er beschwert sich aber des öfteren über die Exorbitante Wartezeit beim öffnen von Dateien. (Alte IDE 120GB Platte verbaut).Jetzt ne normale 500 Platte zu kaufen, die dann vllt. doch einer SSD weichen muss, macht meiner Meinung keinen Sinn. Zudem der Speicherplatz von 120GB ihm noch locker reicht. Insgesamt kann es also auch an einer Festplatte haken.. aber das sollten einzel Fälle sein. Gerade weil neuere Festplatten diese Probleme auch eigentlich nicht mit sich bringen. | | |
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20.03.2011, 21:20
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#10 (permalink)
| | Heimkehrer
Registriert seit: 23.02.2003 Ort: Leipzig
Beiträge: 6.996
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Ich weiß nicht, ob ich mein system besonders pflege, aber ich hab noch nie beim Öffnen vom Firefox einen rotierenden Kreis gesehen und ich oute mich bei der Gelegenheit gleich als einer der "Daueröffner".
So lange ich am PC sitze, bleibt der browser offen- zumindest ein tab (TPC).
Ich stimme euch allerdings bei Office und bei Adobe zu (jedenfalls auf dem PC auf dem die Vollversion ist). Da ich den reader jedoch nicht mehr nutze, habe ich das Problem mit foxit auch ganz elegant gelöst.
Einen spürbaren Unterschied beim Arbeiten merke ich allerdings zwischen meinen beiden (momentanen) Hauptsystemen. Vista auf C2D (E6300) läuft trotz 4 GB RAM bedeutend zäher als Win7 auf PhenomII X4 905e.
Das war aber auch schon vor der SSD so.
Für mich persönlich bringt der i7 2600K jedenfalls (hoffentlich) mehr als eine SSD.
Genauer gesagt: Die 80€ "Luxuszuschlag" (im Vergleich zum i5-2500K) haben mich nicht eine Sekunde gestört. 100€ für eine kleine C300 sind mir jedoch zu teuer, wenn ich für 30€ eine ausreichend schnelle 500GB WD bekomme-
obwohl das nur 70€ Aufschlag sind.
Ich sehe da auch keinen Flaschenhals, so lange mich nicht irgend ein benchmark darauf aufmerksam macht. | | |
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20.03.2011, 21:32
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#11 (permalink)
| | Stickstoff Junkie
Registriert seit: 27.05.2008 Ort: Unterfranken
Beiträge: 8.259
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Dann ist es doch - für dich - recht klar. Du willst keine SSD und greifst zur altbekannten HDD.
Andernfalls teil ich da meine Meinung sehr stark mit Swatcher... Mal sehen was ich noch so tolles an meiner SSD find. | | |
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20.03.2011, 21:55
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#12 (permalink)
| | Heimkehrer
Registriert seit: 23.02.2003 Ort: Leipzig
Beiträge: 6.996
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Zitat:
Zitat von Legion of the Damned Mal sehen was ich noch so tolles an meiner SSD find.  | Das ist genau der Punkt. Deswegen hab ich den Thread eröffnet.
Ich suche Argumente für eine SSD (bzw. den relativ hohen Preis).
Wenn jemand sein Spiel auf 3 Bildschirmen sehen will, kauft er sich eine rote GraKa, wenn jemand CUDA will eben eine grüne.
Wenn jemand mit Anwendungen arbeitet, die 8 Threads ver-/bearbeiten, kauft er sich einen i7, ein gamer aus P/L Sicht eher einen x4.
Das sind für mich handfeste Argumente.
Bei SSD ist das für mich "schwammiger". "Alles geht flotter" ist doch eher subjektiv und klingt nach Rechtfertigung für den Kauf.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr befürchte ich, dass ich dem Marketing Hype zum Opfer gefallen bin und einen Fehlkauf für ein Desktop-System getätigt habe.
Ich muss die Vertex mal ein paar Tage abklemmen und meine Meinung kritisch überprüfen. | | |
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20.03.2011, 22:05
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#13 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 23.03.2009 Ort: Sperrgebiet 9
Beiträge: 9.752
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? marketing-hype ist relativ. deine situation ist vergleichbar mit jemandem der nach ner graka sucht und die entscheidung dann aufgrund des punktes "tripplehead-setup mit nur einer graka" zu ner roten greift, obwohl er nur einen monitor betreibt. schlicht und ergreifend an der falschen stelle zu große augen gehabt 
ne ssd macht nicht alles flotter, aber jeden ladevorgang, bei dem es auf viele kleine daten ankommt. man defragmentiert nichtmehr (nichtmal im hintergrund wie bei den modernen betriebsystemen) undundund.
ne ssd ist sicher kein reiner marketing-hype (ich geb meine nicht mehr her), aber sie ist auch nicht die ultimative lösung. | | |
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20.03.2011, 22:18
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#14 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 19.01.2009 Ort: Paderborn
Beiträge: 7.651
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Jepp Marketing mäßig wurde da halt viel rumgewerkelt. Da wo du wirklich merkst, dass ne SSD verbaut ist, ist bestimmt nicht mal 3% deiner Zeit am PC, wenn nicht sogar 1%.
Klar es gibt immer wieder wirkliche Szenarien, wo sich eine SSD wirklich auszahlt: Viel Photoshop arbeiten (auch speichern) beim Rendern von HD Material (Lesen/Schreiben ist dort wirklich die extremste Bremse). ICh würde auch noch weitere Szenarien beschrieben können, doch alle diese sind meist sehr speziell.
Für den 08/15 User ist eine SSD eigentlich nur Luxus-gut. Wie bei vielen PC Nueuerung, z.B. USB 3.0 in meinen Augen. Alle reden davon, es wird überall verbaut, aber so gut wie niemand hat auch nur einen USB 3.0 Datenträger....
Ich als SSD Besitzer finde es immer toll, wenn man ein Programm installiert oder auch wenn man ein Programm öffnet. Würde es gar keine SSDs geben, wäre es mir wohl ganauso egal wie früher.... aber durch gutes Marketing wollte ich dann halt auch eine haben....  .
Ich finde, man brauch defintiv keine für Argumente einer SSD Sammeln, weil diese sind hinnlänglich bekannt (Zugriffszeiten, Robustheit, Stromverbrauch, Schreib-/Leseraten).
Viel wichtiger ist eigentlich ob man gewillt ist, für diese doch sehr Subjektiven Eindrücke sehr viel mehr Geld springen zu lassen.
Ich für meinen Teil sehe HDDs und SSDs aber nen bissel anders an. Ich werde mir wohl kaum mehr eine HDD kaufen. Genug Speicherplatz fliegt hier in der Gegend bei mir sowieso rum, also warum noch mehr kaufen? SSDs bringen halt doch in anderen belangen mehr Leistung, deswegen ist der GB/€ Preis eigentlich mit einer HDD gar nicht vergleichbar, nur weil sie auch etwas Speichern.... man kann sich ja immer mit weniger zufrieden geben, ich für meinen Teil, wäre halt schon genervt, weil ich das wissen besitze, es geht auch anders. | | |
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21.03.2011, 07:22
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#15 (permalink)
| | Hardware Freak
Registriert seit: 10.04.2002 Ort: NRW
Beiträge: 6.700
| AW: HDD oder SSD für den Alltagsgebrauch? Zitat:
Zitat von Uwe64LE Ich muss die Vertex mal ein paar Tage abklemmen und meine Meinung kritisch überprüfen.  | Tipp: Mal wirklich explizit den Vorher-Nacher-Vergleich über sich ergehen lassen.
Sprich, machs doch einfach mal so wie ich es hatte, nur mal just 4 fun:
Windows & alles benötigte auf normaler HDD installieren. Einige Tage damit normal arbeiten. Gern auch 1-2 Wochen.
Dann Backup ziehen, auf die SSD packen und dann live aus dem bestehendem System heraus darauf die Arbeit wieder aufnehmen.
Wenn Du dann DABEI keine Unterschiede bemerkst - vertick die SSD wieder. ^^ Zitat:
Zitat von Mother-Brain man kann sich ja immer mit weniger zufrieden geben, ich für meinen Teil, wäre halt schon genervt, weil ich das wissen besitze, es geht auch anders. | Jaaaaaaaaa... das kenn ich.
Ist in etwa so, als wenn man ´nen Single-Core hat, man sieht, dass beim Entpacken großer Dateien die CPU am Anschlag ist und alles andere hakelt. Und wenn man dann weiß "hey, es gibt DualCore, da entpackst Du UND machst noch weitere Dinge" _möchte_ man nicht mit dem hakelnden System leben - man wechselt halt auf DualCore-CPU.
greetz | | |
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