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Assasins Creed 3 im Test

Langwieriger Einstieg

Schon gewusst? Bei der Boston Tea Party 1773 waren Assassinen unter den Widerstandskämpfern, die den Tee von den Schiffen in das Hafenbecken warfen. Interessant, oder? Aber das ist nur einer der vielen Fakten, die uns Ubisoft in ihrem offiziellen dritten Teil der Assassins Creed-Reihe vorsetzen. Ob das alles geschichtlich richtig ist, das lassen wir jetzt mal dahingestellt.

Assassins Creed 3 führt die Geschichte von Desmond und seinen Vorfahren weiter und versetzt uns an seiner Seite in das Amerika des 18. Jahrhunderts zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkriegs. Hier blicken wir nach Altair und Ezio aus den vorangegangenen Teilen nun hauptsächlich dem anfangs jungen Connor über die Schulter. Dieser ist Angehöriger eines in der Gegend lebenden Indianerstammes und musste mit ansehen, wie sein Stamm von britischen Kolonialisten vertrieben wurde. Wie es sein Schicksal will begibt er sich bei einem alten Mann in die Lehre und wird dort zu einem vollwertigen Assassinen ausgebildet. Fortan kämpft ihr mit Connor im amerikanischen Widerstand gegen die britische Kolonialmacht oder besser gesagt, gegen die Templer, die auf britischer Seite die Fäden ziehen.

Andere Herrscher

Assassins Creed 3 startet sehr gemächlich und zieht sich vor allem am Anfang etwas. Doch nachdem man sich durch den etwas zu lang geratenen Prolog gekämpft hat und man sich schon gefragt hat, wann man denn eigentlich richtig loslegen darf, wird man mit einem kleinen Plot Twist überrascht und es dämmert einem, dass es nun interessanter wird. Allerdings hält sich Ubisoft etwas zurück und präsentiert uns die einzelnen (neuen) Elemente von AC 3 nur häppchenweise. Man ist in der Story schon recht weit fortgeschritten und es vergehen einige Spielstunden bis man wirklich aus den Vollen schöpfen kann und einem der ganze Umfang zur Verfügung steht.

Dabei gibt es leider einige kleine Probleme. Dadurch, dass einige Elemente, wie zum Beispiel das Handeln, erst recht spät eingeführt werden, ist es mitunter gar nicht notwendig sie zu benutzen um in der Geschichte weiterzukommen, da man bisher ja auch gut ohne sie zurecht gekommen ist. Gleiches gilt für die Bewaffnung. Man hat von Anfang an eine Art Grundbewaffnung dabei, die man durch Erwerb neuer Waffen upgraden kann. Da das Kampfsystem allerdings so vereinfacht worden ist und einem auch nie nahegelegt wird, man solle seine Ausrüstung auf dem neuesten Stand halten, fällt dieser Teil vollkommen unter den Tisch und man kann ohne Probleme (vielleicht sogar ohne, dass es auffällt) das komplette Spiel in Standardmontur absolvieren.

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